Im Test: Bootsschuh Dubarry Fiji

Schuhe kann Frau eigentlich nie genug haben, und Bootsschuhe machen da natürlich keine Ausnahme. Nachdem meine bisherigen Bootsschuhe doch arg in die Jahre gekommen waren, sollten sie zur neuen Bootssaison durch ein paar neue Schuhe ersetzt werden.

Bootsschuh Dubarry Fiji für Damen
Bootsschuh Dubarry Fiji für Damen

Die Wahl fiel auf das Modell Fiji von Dubarry, ein rutschfester, leichter Bootsschuh-Slipper in Mokassin-Machart. Dieses Modell ist 2013 neu herausgekommen und ist in den Größen 36-42 und in sechs attraktiven Farben erhältlich. Meine Wahl fiel auf die Farbe Denim-Blau.

Dubarry ist ein irischer Bootsschuh-Hersteller, der für seine handgenähten Mokassins bekannt ist und besonders viel Wert auf beste Komponenten und Rohmaterialien legt. Namensgeberin der Marke Dubarry war übrigens Marie Jeanne Madame du Barry, eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.

Dubarry “Non Slip – Non Marking”-Sohle
Dubarry “Non Slip – Non Marking”-Sohle

Die Marke Dubarry steht für sehr gute Qualität und Verarbeitung. Für das Modell Fiji wird ein Nubukleder verwendet, das besonders behandelt wurde und dadurch wasserabweisend ist, schnell trocknet und dabei weich und geschmeidig bleibt. Für festen Halt auch auf einem nassen Deck  soll die rutschfeste Dubarry „Non Slip – Non Marking“-Sohle sorgen, ohne Abfärbungen zu hinterlassen. Leider soll laut Hersteller diese Sohle recht empfindlich sein, wenn die Schuhe häufig als Straßenschuhe benutzt werden, und ein Neubesohlen ist nicht ohne weiteres möglich. Aber es sind ja schließlich Bootsschuhe und deshalb hauptsächlich an Bord im Einsatz.

Das klingt ja alles sehr vielversprechend. Aber halten die Schuhe auch, was sie versprechen?

Erster Eindruck

Bekommen habe ich die Schuhe vom Online-Shop 12seemeilen.de, und zwar direkt in zwei Größen – man weiß ja nie wie die Schuhe ausfallen. Erfreulich: Es fallen weder Versandkosten noch Rücksendekosten an, und die Rücksendeformalitäten waren ausgesprochen unkompliziert!

Erleichtert die Navigation: Rot für den Backbordschuh
Erleichtert die Navigation: Rot für den Backbordschuh

Die Lieferung erfolgte prompt und sehr schnell, und der erste Eindruck was bereits sehr gut. Die Bootsschuhe sehen hochwertig aus, das Leder fühlt sich wunderbar weich an, und auch die Sohle macht einen guten und stabilen Eindruck. Ein besonders nettes Detail sind zwei kleine Verzierungen an den Außenseiten der Schuhe, grün für den Steuerbord-Schuh und rot für den Backbord-Schuh.

Auch das erste Anprobieren gestaltete sich schon vielversprechend und ließ Hoffnung auf bequeme Bootsschuhe aufkeimen. Die Schuhe fielen allerdings eher klein aus, so dass ich mich für eine für mich ungewohnt große Größe entscheiden musste.

Mit der ersten Frühlingssonne kam dann auch schon ein erster Test in Form eines kleinen Spazierganges, den sowohl die Schuhe als auch meine Füße mit Bravour überstanden haben. Sehr angenehm ist bei längerem Tragen das weiche Leder!

Der Bootsschuh im Praxistest

Als Bootsschuh muss sich der Schuh natürlich hauptsächlich an Bord bewähren. Während unseres Bootsurlaubs in Friesland hatte ich reichlich Gelegenheit, die Schuhe unter allen möglichen Bedingungen zu testen. Leichte Zweifel hatte ich anfangs wegen der Mokassin-Machart. Aber der Schuh ist vorne auf dem Fuß recht eng geschnitten und liegt gut an, so dass er mir trotz der Machart ein sicheres Gefühl vermittelt, ihn nicht zu verlieren. Durch das Tragen haben sich die Schuhe allerdings mit der Zeit ein wenig geweitet. Die weiße Schleife vorne auf dem Schuh ist nur Zierde, mit dem Lederband lässt sich der Schuh nicht enger binden.

Die Trittsicherheit ist sowohl auf trockenem als auch auf nassem Deck hervorragend – ein großer Sicherheitsaspekt, den ich sehr schätze. Dabei hat, wie versprochen, die weiße Gummisohle auf Fionas weißem Vordeck nicht die Spur einer Abfärbung hinterlassen. Auch in nassem Gras und bei Regen hat sich das Leder bewährt, allerdings sorgt die recht offene Machart dafür, dass Nässe an die Füße kommt.

Durch diese offene Machart, und da sie nicht gefüttert sind, sind sie allerdings eher als Schuhe für den Sommer geeignet. Bei Temperaturen um die 15 Grad gibt es schon mal kalte Füße.

Mein Fazit

Ich trage die neuen Dubarry Bootsschuhe sehr gerne. Sie haben sich an Bord bewährt, sitzen sicher am Fuß, sind rutschfest und machen keine Streifen aufs Deck, und  auch bei längerem Tragen sind sie sehr bequem. Was will man mehr?

Und – last but not least –  möchte ich mich auch noch einmal bei Holger von den 12seemeilen bedanken, dass er mir die Schuhe für den Test zur Verfügung gestellt hat!