boot Düsseldorf 2016 – Danach

boot Düsseldorf 2016 Daten

Nach neun interessanten Tagen für die Wassersportler ist die boot Düsseldorf 2016 nun vorbei.

An der größten Boots- und Wassersportmesse der Welt boot Düsseldorf 2016 beteiligten sich vom 23.-31.1.2016 fast 1800 Aussteller aus über 60 Ländern. Insgesamt wurde 1800 Boote ausgestellt.

boot-duesseldorf-2016

Bereits Mitte der Messewoche zeichnete sich schon ab, dass die Besucherzahlen auf einem hohen Niveau lagen. Während in der Woche viele Fachbesucher aus der Bootsindustrie, der Touristikbranche und dem Dienstleistungssektor kamen, sorgten am letzten Wochenende viele private Wassersportfans für volle Hallen. Zufrieden zogen die Veranstalter die Bilanz:
Es kamen 247000 Besucher, 2,8 % mehr als im Vorjahr.
Dabei waren über 50000 Besucher, die aus dem europäischen Ausland und aus Übersee zur boot Düsseldorf angereist waren.

Laut Pressestelle der boot Düsseldorf berichteten die Aussteller von einem äußerst interessierten und kauffreudigen Publikum. Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverband Wassersport: „Wir sind hochzufrieden. Die boot hat unserer Branche weitere wichtige Impulse gegeben, die sich im Verlauf des Jahres positiv bemerkbar machen werden. Dies bestätigt unsere im Vorfeld genannten Prognosen eindeutig.

Auch für die Zukunft der Wassersportwirtschaft gehen wir von einem Aufwärtstrend aus. Fast 90% der Unternehmen rechnen in den kommenden zwei bis drei Jahren mit einer weiter steigenden Marktentwicklung. Die stabile maritime Konjunktur mit Zuwachsraten im einstelligen Bereich zieht sich durch fast alle Marktbereiche.“

boot duesseldorf 2016

Der Bootsmarkt

Anlässlich der boot gab die Wassersportwirtschaft einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr und blickt optimistisch in die Zukunft.
Der Bootsmarkt gewinnt. Der Trend zum Motorboot ist unverkennbar. Aktuell sind bereits von den gut 6 Millionen Booten in Europa etwa 80 % Motorboote. Es wundert daher nicht, wenn die Werften sich auf dieses wachstumsstarke Segment konzentrieren.

Die deutschen Bootsbauer können sich sehr gut behaupten. Stärken sind die Innovationen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Exportquoten spiegeln auch hier den Trend zum Motorboot wieder. So stieg der Export wertmäßig um 11,5 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr, wohingegen der Export im Segelbootbereich um 13,9 % sank.

81 % der Segelboothändler beurteilen den bisherigen Saisonverlauf gleich gut oder besser als im Vorjahr. Besonders größere Segeljachten ab 13 m stoßen auf zunehmendes Interesse. Im Motorbootbereich berichten 79 % der Unternehmen von gleich guten oder besseren Geschäften im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch hier liegen größere und vor allem wertstabile Jachten im Trend.

Kleinere Motorboote/ Trailerboote entwickelten sich ebenfalls im Absatz positiv. Die Gründe hierfür sind unter anderem die Trailerbarkeit und Flexibilität. Das Boot kann einfach in einer Garage gelagert werden, ist preislich erschwinglich und günstig im Unterhalt.

Die 2012 eingeführte Führerscheinregel mit der Führerscheinfreigrenze von 15 PS trug zum Erfolg bei, insbesondere das Segment „Boote bis 4,5 m“ profitierte davon.

Auf der boot Düsseldorf 2016 gab es dementsprechend auch eine Vielzahl an Bootspremieren zu bestaunen: 21 Segelboote und –yachten sowie 58 Motorboote und –yachten, vom Schlauchboot bis zur Luxusyacht, wurden erstmalig – zum Teil feierlich im Rahmen einer Enthüllung – der Öffentlichkeit präsentiert.

Beliebt sind auch Kajütjachten um die 8 m Länge. Preislich liegen diese Boote – teils – unter 80000 Euro und sind manchmal noch trailerbar.

Gebrauchtboote

Die Nachfrage nach Gebrauchtbooten steigt. 80 % (Vorjahr 74 %) der Segelboot- und 92 % (Vorjahr: 84 %) der Motorboothändler berichten von gleich guten oder besseren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Inzwischen finden gebrauchte Yachten oft schnell einen neuen Eigner. Das gilt allerdings nur für jüngere Gebrauchtboote. Die Nachfrage nach jahrzehntealten Jachten wird sich weiter abschwächen. Überwiegend ist jung und qualitativ hochwertig gefragt, nicht billig.

boot düsseldorf 2016

Chartermarkt

Chartermarkt International ohne Niederlande

Laut Felix Wolf von YachtBooker, die das Reservierungssystem YachtSys betreiben, sind die klassischen Reviere bei Betrachtungen der Frühbuchungen im Aufwind. Zu Frühbuchungen zählen die Buchungen, die mindestens fünf Monate vor Abreise gebucht werden. Hierbei haben Spanien und insbesondere die Balearen und Italien kräftig zugelegt. Kroatien liegt leicht im Plus.

Griechenland und die Türkei dagegen hatten im gleichen Zeitraum Verluste.

Laut YachtSys stieg Kroatien mit 29 % (Im Vorjahr 28 %) auf Platz 1, gefolgt von Griechenland mit 25 % (Vorjahr: 34 %). Auf Platz 3 kommt Spanien mit 20 Prozent (Vorjahr: 16 %). Es folgen Italien mit 16 % (Vorjahr: 12 %) und die Türkei mit 5 % (Vorjahr: 8 %).

Chartermarkt Deutschland und die Niederlande

werden von YachtSys nicht erfasst, weil die Buchungen meistens direkt über die Vermieter laufen. Laut den Anbietern liegen aber die Binnen- und Küstenreviere auf stabilem Niveau. Gründe für die Beliebtheit seien die Anreisevorteile (diese Regionen sind leicht mit dem Auto erreichbar und damit für Familien preiswert), die akzeptablen Hafengebühren, die sehr gute Infrastruktur mit großer Hafendichte.

In den vergangenen Jahren waren die Frühbuchungen richtungsweisend. Ob sich dieses Jahr der gleiche Trend fortsetzt, wird man sehen. Für die größten Vercharterer The Moorings, Sunsail und Le Boat, die zusammen etwa über 2150 Boote verfügen, ist die Saison zufriedenstellend gestartet. Laut Katja Meinken-Wiedemann, PR-Managerin Northern Europe, „merkt man, dass die Kunden insgesamt zögerlicher sind.“

Der Reisemarkt der boot Düsseldorf 2016 bot in zwei Hallen die Gelegenheit, sich umfassend über die verschiedenen Reviere weltweit beraten zu lassen und zum Teil sogar – entweder dort oder in der Bootsausstellung – die diversen Bootstypen für einen Chartertörn in Augenschein zu nehmen.

boot düsseldorf

Der Servicebereich

Auch der Servicebereich profitiert von der positiven Entwicklung des Wassersports, da die Eigner ihr Boot länger nutzen oder ein gebrauchtes erwerben. Die Jachteigner investieren in den Werterhalt ihrer Boote. Die Nutzung der Jachten wird länger.
Nach Kauf eines Gebrauchtboots werden oftmals Investitionen durch die neuen Eigentümer gemacht.
Generell wird die professionelle Pflege häufiger als Dienstleistung eingekauft.

Ausrüstungs-, Zubehörmarkt

Durch die längere Nutzung der Jachten bzw. durch den Erwerb einer Gebrauchtjacht werden in diesem Segment Investitionen gemacht, überwiegend im Bereich Komfort.

So entsteht beispielsweise Nachfrage nach Multimedia, Entertainment, Heizungsanlagen und Küchenausstattungen. Die älter werdenden Jachteigner verbringen mehr Zeit an Bord und möchten es bequem und möglichst so ausgestattet wie zu Hause haben.

Ausblick

Überwiegend sieht es  für die Wassersportwirtschaft recht gut aus. Es ist davon auszugehen, dass sich der positive Trend der letzten zwei Jahre fortsetzen wird.

Abschied

nehmen heißt es für den boots-Messe-Chef Goetz-Ulf Jungmichel. Jungmichel leitet seit 2008 die boot Düsseldorf. Sein Nachfolger wird Petros Michelidakis, ein erfahrener Messemann, der seit Jahren erfolgreich für die Messe Düsseldorf im Auslandsvertreternetz für Griechenland zuständig ist.

Die nächste boot Düsseldorf findet vom 21.-29.01.2017 statt.

Quellen:
boot Düsseldorf
Bundesverband Wassersport
YachtBooker

Fotos: Frank Beer Fotografie für bootssaison.de

Ein neues Zugfahrzeug – Autokauf mit Hindernissen

Ein Autokauf steht an, und da Fiona trailerbar ist, soll es ein geeignetes Zugfahrzeug sein, mit dem das auch geht. Das schränkt natürlich die Auswahl ein, und deswegen recherchierten wir eine Weile, bis wir im Internet ein interessantes Angebot fanden.

Ein Autohändler mit Gedächtnislücken – oder vom Vergnügen, Zweiter zu sein

So machten wir uns eines Morgens auf den Weg nach Hessen in den Taunus, nachdem wir ein paar Tage vorher telefonisch einen Besichtigungs- und Probefahrttermin vereinbart hatten. Um ganz sicher zu gehen, riefen wir am Besichtigungstag morgens noch beim Händler an, versichterten uns, daß das Fahrzeug noch zur Verfügung steht, und kündigten uns für den Mittag an – genau wie vorher auch abgesprochen.

Wirklich?
Wirklich?

Nach knapp 3 Stunden Fahrt im Taunus angekommen, sprang uns beim Autohaus gleich eine große Werbung ins Auge: „Da ist man gerne Zweiter“ besagte sie. „Zweiter Besitzer eines Autos“ bedeutet das, meinten wir. Oder?
Kurz darauf wurden wir eines Besseren belehrt: Der Verkäufer guckte uns mit großen Augen an, konnte sich an kein Telefonat erinnern und teilte uns mit, daß „unser“ Wagen gerade auf einer Probefahrt sei und die Interessenten ihn aller Voraussicht nach kaufen würden! So war das mit dem „Zweiten“ also gemeint?

Nachdem wir seinem Gedächtnis mit ein paar Details zu den Telefonaten ein wenig auf die Sprünge geholfen hatten, kam ihm die Erkenntnis, daß die zwei Anrufe zur Terminvereinbarung und die zwei Anrufe am Morgen, um sich anzukündigen, tatsächlich nicht von ein und der selben Person stammten. Das kann man als Autoverkäufer ja auch nicht ahnen, daß es für ein und den selben Wagen mal zwei Interessenten geben kann, oder?

Unter vielen Beteuerungen, dass es doch menschlich sei, sich zu irren,  gab es dann für jeden einen Cappuccino, während mit den „Ersten“ die Verkaufsverhandlungen geführt wurden. Wir wurden gebeten abzuwarten, wie diese Verhandlungen verlaufen würden, was wir zähneknirschend taten – immerhin hatten wir nicht für einen Cappuccino einen Urlaubstag opfern und eine Tankfüllung leer fahren wollen.

Wie auch immer die Verkaufsverhandlungen verliefen, kurz darauf kam der Verkäufer wieder auf uns zu und bot uns an, doch eine Probefahrt zu machen. Er erinnerte sich tatsächlich auch wieder daran, daß wir den Besichtigungstermin als Erste vereinbart hatten und dementsprechend die anderen Interessenten hinten anstehen müssten.

Also, nichts wie los auf Probefahrt. Fahren, testen, checken und am Ende alles für gut befinden dauerte nicht allzu lange. Doch die Zeit reichte dem Verkäufer anscheinend, wieder zu vergessen, daß er uns das „Vorkaufsrecht“ zugestanden hatte. Als wir wiederkamen, teilte er uns mit, daß der Wagen nicht mehr zur Verfügung stehe. Offenbar hatten sich die „Ersten“ während unserer Probefahrt zu einer Entscheidung durchgerungen … Honi soit qui mal y pense.

Ein anderer Autohändler und ein anderes Zugfahrzeug waren an diesem Tag für uns der „Zweite“, aber: das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Trailerboot und Camping in Cuijk/ Kraaijenbergse Plassen

Dieses Mal ging es mit dem Trailerboot, unserem Bombard C4 zum Campingplatz in Cuijk-Linden T´Loo an den Kraaijenbergse Plassen.

Die Kraaijenbergse Plassen bei Cuijk sind ein Seengebiet an der Maas. Bei Mass-km 167 zweigt in südlicher Richtung die Zufahrt zu den Plassen ab. Durch eine offenstehende Schleuse geht es zunächst durch einen Industriehafen, dem aber direkt ein sehr schönes Wassersportgebiet folgt.

Der Name „Cuijk“ soll vom keltischen „keukja“ abstammen, was so viel wie „Kurve“ bedeutet. Und genau das macht die Maas hier: An der Grenze zwischen der „Limburgse Maas“ und den „Grote Rivieren“ macht die Maas, die bisher in Richtung Norden fließt, eine rechtwinklige Kurve und verläuft ab hier in Ost-West-Richtung.  Die Kraaijenbergse Plassen sind, genau wie die Maasplassen, durch Kies- und Sandabbau entstanden und haben zur Zeit eine Größe von ca. 400 ha. Kiesabbau findet nach wie vor statt, aber seit einiger Zeit gibt es in den Kraaijenbergse Plassen auch eine touristische Entwicklung in Form von Stränden, Anlegeplätzen und Jachthäfen. Auch die Gemeinde Ciujk erweitert sich in Richtung Kraaijenbergse Plassen und hat dort sehr schöne Wohngebiete unter dem Motto „Wohnen am Wasser“ gebaut.

Auf dem Campingplatz t´Loo
Auf dem Campingplatz t´Loo

Zusammen mit dem Mooker Plas und natürlich der Maas bieten die Kraaijenbergse Plassen ein interessantes Gebiet für einen kurzen Bootsurlaub. Mit unserem Trailerboot Dawn „am Haken“ nahmen wir uns fünf Tage Zeit, die Gewässer um Cuijk kennenzulernen. Ein 4×4 m Zelt diente uns als Unterkunft.

Als Ausgangsbasis hatten wir uns einen Campingplatz direkt am See ausgesucht. Der Campingplatz T´Loo besitzt einen eigenen kleinen Hafen. Wichtig für uns war, dass wir einen Liegeplatz für unser Trailerboot bekamen, denn wir wollten das Boot nicht täglich slippen.

T´Loo Nähe Cuijk
T´Loo Nähe Cuijk

Zudem waren wir mit den mitgebrachten Fahrrädern auch für kürzere Strecken mobil. Der Campingplatz in Cuijk ist relativ klein. Die Eigentümerfamilie betreibt ein Bootsgeschäft mit Reparatur und Service und sorgt für ein freundliches Klima. Der Platz besteht größtenteils aus Plätzen für Dauercamper. Grob haben wir auf 30 Gästeplätze geschätzt.

Slippen des Trailerboots am Campingplatz T´Loo

Slipprampe auf T´Loo
Slipprampe auf T´Loo

Unsere Dawn wurde schnellstmöglich ins Wasser geschubst. Mit dem Harbeck-Trailer war das Slippen sehr einfach. Einfach die Räder des Anhängers bis zum Wasseranfang fahren und das Boot mit der Winde zu Wasser lassen. Das Schlauchboot fährt sehr kontrolliert und genau über die roten Rollen ins Wasser. Genauso einfach war das Rausholen des Schlauchboots.

Häuser am neuen Hafen Cuijk
Häuser am neuen Hafen Cuijk

Am nächsten Morgen hatten wir uns an der Rezeption erkundigt, wo man einkaufen kann. Man verwies uns auf einen Jumbo, der an der „Lavendelkade“ von Cuijk entstanden ist und der mit dem Boot erreichbar ist. Die Lavendelkade ist ein sehr schöner Neubau-Komplex aus Büro- und Wohngebäuden sowie Geschäften. Vom Campingplatz bis zur Lavendelkade sind es mit dem Boot knapp 3 km.

Per Trailerboot auf dem Weg nach Cuijk – Wohnen im/am Wasser

Cuijk - Wohnen am Waseer
Cuijk – Wohnen am Waseer
Brücke bei Cuijk
Brücke bei Cuijk

Wir ließen es uns nicht nehmen, eine kleine Erkundungstour durch das neugebaute Wohngebiet zu machen.

Achtung, hinter der Brücke ist es sehr untief. Unsere kleine Dawn musste schnellstmöglich wieder zurück, das Boot voraus hatte anscheinend einen kleineren Tiefgang.

Ein Bootsausflug über die Maas nach Maasbommel

Trailerboot und Berufsschifffahrt
Trailerboot und Berufsschifffahrt

Aber wir wollten ja während unseres Urlaubs nicht nur die Kraaijenbergse Plassen erkunden. Eine etwas längere Tour führte uns maasabwärts nach Maasbommel in das Wassersportgebiet „De Gouden Ham“.

An dem Tag legten wir per Boot gut 70 km zurück. Zunächst warten wir vor der Schleuse Grawe in übermächtiger Gesellschaft – beim Anblick des Schiffs haben wir freiwillig die Rettungswesten angelegt …

In der Schleuse
In der Schleuse

Der Schleusenwärter schickte uns zur nächsten Schleusung hinter 3 Berufsschiffen rein. Man fühlte sich hier sehr klein und in der Schleuse auch gefangen …

 

Auf der Schnellfahrtstrecke
Auf der Schnellfahrtstrecke
Farbenprächtige Hausreihen am Wasser in Maasbommel
Farbenprächtige Hausreihen am Wasser in Maasbommel

Im Wassersportgebiet „De Gouden Ham“ angekommen, entschieden wir uns, erst einmal das Örtchen Maasbommel zu erkunden.

Vom Hafen aus mussten wir ca. 1,5 km laufen, um den Ortskern zu erreichen.

Zeltlager bei Maasbommel
Zeltlager bei Maasbommel

Dort gibt es eine Kirche, Wohnhäuser, ein Geschäft und einen Schnellimbiss, der aber geschlossen war, als wir Maasbommel besuchten. Ein sehr ruhiges Dorf und uns kam es so vor, als ob im Hafen mehr los sei als im „Ortszentrum“.

Bei einer Erkundungsfahrt des Seengebietes stießen wir auf eine interessante Ansammlung von Zelten – augenscheinlich Gruppenunterkünfte, die aber zu dem Zeitpunkt nicht belegt waren.

Mooker Plas

Trailerboote am Campingplatz
Trailerboote am Campingplatz

Ein weiterer  Ausflug führte uns von den Kraiijebergse Plassen zum Jachthaven El Dorado am Mooker Plas. Der Mooker Plas zweigt maasaufwärts von der Maas ab und ist durch einen sehr hübschen schmalen Wasserweg zu erreichen.

Am Mooker Plas gibt es mehrere Jachthäfen und einen Campingplatz sowie Strände. Einige Camper hatten sich interessante Slippeinrichtungen aus ehemaligen Anhängern gebaut und hatten so ihre Boote im Trockenen.

Jachthafen Eldorado, Mookerplas
Jachthafen Eldorado, Mookerplas
Cuijk Wetterkapriolen
Cuijk Wetterkapriolen

Wieder zurück an unserem Campingplatz: Leider war das Wetter nicht immer so, dass man Boot fahren wollte.

An einem Tag ging es mit dem Auto zum ca. 100 km entfernt gelegenen Campingkaufhaus Obelink in Winterswijk, manchmal auch als „Camping-Ikea“ bezeichnet. Hier wollten wir einige Sachen einkaufen.

Wir wunderten uns zunächst über die großen Obelink-Einkaufswagen. Am Schluss wussten wir, weshalb die so groß sind. Wir brauchten insgesamt drei …

Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so viel Glück. Und auch am letzten Tag sah es vom Wetter her nicht gut aus. Und so verbrachten wir die regenfreie Zeit mit Spaziergängen und erkundeten per Fahrrad die Gegend.

Dennoch fühlten wir uns hier recht wohl. Für kleinere Boote ist das Gebiet gut geeignet. Unser Hafen liegt günstig für die Touren, die wir machen wollten. Die Wasserwege bieten viele Möglichkeiten. Oftmals waren Anlegestellen in den Seen auf der Karte zwar eingezeichnet, jedoch waren keine Stege zum Anlegen vorhanden oder es fehlten Poller bzw. etwas, um das Boot festzumachen. Wir waren gespannt, ob sich das demnächst ändern würde. Wir werden noch einmal zurückkehren und dann berichten.