Maritime Geschenke für jeden Anlass

maritime Geschenke

Maritime Geschenke

Ideen für nützliche maritime Geschenke. Wir haben nachfolgend eine kleine Auswahl der qualitativ besten Produkte im Bereich maritime Geschenke gelistet. Viele Artikel von den hier aufgeführten Produkte haben wir seit längerem im Einsatz und möchten wir nicht mehr missen.
Um es etwas übersichtlicher zu gliedern, haben wir Preisklassen und Produktkategorien erstellt.

Bis 50 Euro: Bücher und Kartenmaterial

Wateralmanak 1

Gehört in den NL immer an Bord.

EUR 20,14

Wateralmanak 2

Liegt bei jeder Urlaubsfahrt am Steuerstand. Informationen über den Wasserweg, Regeln, Brücken- und Schleusen-Bedienzeiten.

EUR 20,14

F wie Friesland: Der etwas andere Revierführer für Motorboot-Skipper

Noch ganz neu. Empfehlenswert.

EUR 22,99

Holland 1: Zeeland und die südlichen Provinzen

Sehr hilfreiche Törnliteratur. Unsere Rezension dazu.

EUR 34,90

 

   Waterkaart Hollandse Plassen

Oder irgendeine andere Wasserkarte 😉

EUR 12,34

   Hausbooturlaub Niederlande: Der Süden

Auch dieses Buch hat uns gute Dienste erwiesen. Wir haben es hier rezensiert.

EUR 24,90

 

Bis 50 Euro: Ausstattung

Flaggenstock für Reling Messing verchromt Länge 50cm D13mm

Flagge zeigen.

Derzeit nicht verfügbar

  The Friendly Swede Outdoor Dry-Bag Rucksack

Unser geräumiger Begleiter seit April 2017. Bisherige Einsätze in Zeeland, Limburg, Belgien und Kroatien. Nützlicher Helfer auf unseren Einkaufstouren. Prädikat: PackMich!

EUR 29,95

iPhone Ladekabel 2m

Endlich mal ein längeres Ladekabel.

EUR 11,99

Radarreflektor sowohl für Motor- als auch Segelboot

Schaden wird er nicht.

EUR 30,90

 

Automatikspanngurt 1500/3000 kg Zugkraft

Zur Sicherung auf dem Trailer. Schnelles Anbringen des Gurtes. Kein langes „loses Ende“ zum Verknoten.

EUR 33,53

  Brillenbändsel in vielen Farben

Hält die Brille ausgezeichnet im Gegensatz zu den meisten anderen und hat die richtige Länge.

EUR 7,99

Fender – 4 Stück

Ab und zu müssen mal neue her.

Derzeit nicht verfügbar

   Klapptisch

Schnell aufbaubarer Zusatztisch, z.B. fürs Grillen an Land.

Derzeit nicht verfügbar

Bis 50 Euro: Bootspflege, Werkzeug

Edelstahl Multi-Tool

Gut, wenn es schnell griffbereit an Bord ist: Die Multi-Ersthilfe.

EUR 13,99

LED Arbeitslampe

Die Leuchte an Bord.

EUR 10,40

 Ring-/Steck-Schlüsselsatz

Man braucht es tatsächlich.

EUR 12,90

  Silikonspray

Ist der Reißverschluss des Camperverdecks schwergängig?

 

 3M Schleifpaste

Wenn das Gelcoat ausgeblichen ist oder wenn sonst eine Behandlung vor dem Feinpolieren mit 3M Marine Finesse nötig ist. Nicht zu oft anwenden!

EUR 45,95

3M Marine Finesse IT II

Hochwertiges Poliermittel für GFK-Yachten.

EUR 24,79

 

3M Bootswachs

Guter Schutz nach dem Polieren. Einmal aufgetragen, riecht die Versiegelung auch gut.

EUR 25,05

 

 Handpolierschwamm

Für´s Auftragen oder Polieren. Gut für kleine Ecken, wo die Maschine nicht hinkommt.

EUR 6,45

Multimeter fürs Schiff

Erweiterte Kontrollmöglichkeiten. Wie ist der Zustand der Servicebatterien? Oder einfach nur mal die Spannung der 1,5 V Batterien der Kamera messen. Für Anfänger geeignet.

EUR 19,47

Kontaktspray

Meistens trifft es die Navilichter: Wenn sie ausgehen, kommt seine große Stunde.

EUR 12,49

Ab 50 Euro: Ausstattung

Vollautomatische Rettungsweste

Löst nicht aus, wenn es regnet. Mit Lifebelt.

EUR 54,90

Der Hibachi Grill

Schnelle Glut dank Kamineffekt. Zwei verstellbare Grillroste/Grillstellen. Nach dem Grillen reinigt er sich selbst! Unsere Rezension. Der Grill ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Derzeit nicht verfügbar

Steiner Navigator – Fernglas

Das Marine Fernglas.

EUR 428,95

  Rettungsring in gelber, roter oder weißer Farbe

Kann auch Rücken-Sitzkissen 🙂

EUR 59,90

 

  Batteriemonitor

Alle wichtigen Daten aufgelistet.

EUR 147,68

 

E-Bootsaußenborder

Für´s Beiboot, für´s Angelboot.

EUR 314,45

 Schlauchboot – Beiboot

Wer hat noch keins – Wer braucht noch eins?

EUR 899,00

  Kaffeemaschine

Kaffeevollautomat mit Spitzenbewertung.

EUR 261,00

Tern Faltrad

Qualitäts-Faltrad mit mittelgroßen Rädern.

Derzeit nicht verfügbar

   Tern-Faltrad D7

Qualitäts-Faltrad mit den 20 Zoll Rädern.

EUR 854,14

Ab 50 Euro: Werkzeug

Vielseitiger Steckschlüsselkoffer

Pozi, Philips & Co sind dabei. Vielseitiges Werkzeug für den Bordgebrauch.

EUR 95,28

  Endoskopkamera

Die mit der höheren Auflösung und längerem Objektivkabel. Gut für Inspektionen in den Schiffswänden und -schächten, am Propeller/Unterwasserschiff.

EUR 145,99

Fein Multimaster Marine

Das Multifunktionswerkzeug, Durchgänge sägen, schleifen, polieren, schneiden, kratzen. Viele Aufsätze, viele Möglichkeiten. Prima fürs Boot.

Derzeit nicht verfügbar

  Festool Rotex 150 Polier- und Schleifmaschine

Macht keine Hologramme beim Polieren. Und schleift das Antifouling ab, refittet Holz uvm. Tipp: Beim Schleifen Absaugung anschließen.

EUR 585,63

Du brauchst das alles nicht, sondern suchst etwas anderes?
Vielleicht das hier? -> Klick Me

Lesetipp: Vier Zimmer, Küche, Boot von Uta Eisenhardt

Leben auf dem Hausboot

Wohnen auf dem Hausboot – Leben auf dem Wasser

Leben auf dem HausbootAmsterdam und Paris machen es vor: Auf einem Hausboot kann man nicht nur einen wunderbaren Urlaub verbringen, sondern auch wie in einem Haus leben. Und darum geht es in einer aktuellen Neuerscheinung aus dem Delius Klasing Verlag: „Vier Zimmer, Küche, Boot – Eine Familie zieht aufs Wasser“ von Uta Eisenhardt.

Die Autorin, sonst Gerichtsreporterin, Kolumnistin und Autorin von Büchern über skurrile Fälle aus dem Gerichtsalltag, hat sich auf neues Terrain begeben und beschreibt auf knapp 200 Seiten sehr unterhaltsam das abenteuerliche Vorhaben, in Berlin mit einer vierköpfigen Familie aus einer zu klein gewordenen Dachgeschosswohnung auf ein ehemaliges Bauhüttenschiff zu ziehen, das zu einem Wohnschiff umgebaut wurde.

Nach eigenen Angaben entstand das Buch auf Wunsch ihres Mannes, der nicht aufgehört hat, sie darum zu bitten, und wir möchten ihm von hier aus zurufen: Gut gemacht, vielen Dank dafür! Denn es war ein großes Vergnügen, das Buch zu lesen. Es nimmt einen mit nach Berlin, auf die Spree und weitere Berliner Gewässer, in die Berliner Hausbootszene, aber auch mit in eine umständliche Bürokratie. Von der Ersteigerung des Bauhüttenschiffes über den Umbau zum Wohnschiff „Helene“, die stetig wiederkehrende Liegeplatzsuche bis zu den alltäglichen Herausforderungen, die das Leben auf einem Hausboot mit sich bringt – man fühlt mit, freut sich mit über Erfolge und leidet mit, wenn Probleme auftauchen.

Als Bootfahrer kennt man nämlich einige der Herausforderungen nur zu gut, allerdings in einer anderen, viel kleineren Dimension. Und wir haben uns angesichts vieler Hausboote, an denen wir auf unseren Bootstouren vorbeigekommen sind, schon öfter gefragt: Wie machen die das mit der Stromversorgung, der Wasserversorgung, den Schwarztanks? Wie lange kann so ein Boot im Wasser bleiben? Muss man nicht irgendwann einmal an das Unterwasserschiff? Wie bekommen die das hin, dass sie im Winter nicht frieren und im Sommer nicht in einer Vollzeit-Sauna leben? All diese Fragen werden auf sehr unterhaltsame Art beantwortet, und der Leser erlebt die Entwicklung der Familie von Laien zu kompetenten Fachleuten für energieautarkes, ressourcenschonendes Wohnen und Leben mit.

Quintessenz

Es war ein großes Vergnügen und dabei sehr lehrreich, das Buch zu lesen. Für jemanden, der sich dafür interessiert auf einem Hausboot zu leben, ist dieses Buch ein Muss. Als Sportbootfahrer erlebt man einen höchst interessanten Perspektivwechsel. Unser Fazit: Sehr empfehlenswert!

Und last but not least: An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim Delius Klasing Verlag bedanken, der uns das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

boot Düsseldorf 2016 – Danach

boot Düsseldorf 2016 Daten

Nach neun interessanten Tagen für die Wassersportler ist die boot Düsseldorf 2016 nun vorbei.

An der größten Boots- und Wassersportmesse der Welt boot Düsseldorf 2016 beteiligten sich vom 23.-31.1.2016 fast 1800 Aussteller aus über 60 Ländern. Insgesamt wurde 1800 Boote ausgestellt.

boot-duesseldorf-2016

Bereits Mitte der Messewoche zeichnete sich schon ab, dass die Besucherzahlen auf einem hohen Niveau lagen. Während in der Woche viele Fachbesucher aus der Bootsindustrie, der Touristikbranche und dem Dienstleistungssektor kamen, sorgten am letzten Wochenende viele private Wassersportfans für volle Hallen. Zufrieden zogen die Veranstalter die Bilanz:
Es kamen 247000 Besucher, 2,8 % mehr als im Vorjahr.
Dabei waren über 50000 Besucher, die aus dem europäischen Ausland und aus Übersee zur boot Düsseldorf angereist waren.

Laut Pressestelle der boot Düsseldorf berichteten die Aussteller von einem äußerst interessierten und kauffreudigen Publikum. Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverband Wassersport: „Wir sind hochzufrieden. Die boot hat unserer Branche weitere wichtige Impulse gegeben, die sich im Verlauf des Jahres positiv bemerkbar machen werden. Dies bestätigt unsere im Vorfeld genannten Prognosen eindeutig.

Auch für die Zukunft der Wassersportwirtschaft gehen wir von einem Aufwärtstrend aus. Fast 90% der Unternehmen rechnen in den kommenden zwei bis drei Jahren mit einer weiter steigenden Marktentwicklung. Die stabile maritime Konjunktur mit Zuwachsraten im einstelligen Bereich zieht sich durch fast alle Marktbereiche.“

boot duesseldorf 2016

Der Bootsmarkt

Anlässlich der boot gab die Wassersportwirtschaft einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr und blickt optimistisch in die Zukunft.
Der Bootsmarkt gewinnt. Der Trend zum Motorboot ist unverkennbar. Aktuell sind bereits von den gut 6 Millionen Booten in Europa etwa 80 % Motorboote. Es wundert daher nicht, wenn die Werften sich auf dieses wachstumsstarke Segment konzentrieren.

Die deutschen Bootsbauer können sich sehr gut behaupten. Stärken sind die Innovationen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Exportquoten spiegeln auch hier den Trend zum Motorboot wieder. So stieg der Export wertmäßig um 11,5 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr, wohingegen der Export im Segelbootbereich um 13,9 % sank.

81 % der Segelboothändler beurteilen den bisherigen Saisonverlauf gleich gut oder besser als im Vorjahr. Besonders größere Segeljachten ab 13 m stoßen auf zunehmendes Interesse. Im Motorbootbereich berichten 79 % der Unternehmen von gleich guten oder besseren Geschäften im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch hier liegen größere und vor allem wertstabile Jachten im Trend.

Kleinere Motorboote/ Trailerboote entwickelten sich ebenfalls im Absatz positiv. Die Gründe hierfür sind unter anderem die Trailerbarkeit und Flexibilität. Das Boot kann einfach in einer Garage gelagert werden, ist preislich erschwinglich und günstig im Unterhalt.

Die 2012 eingeführte Führerscheinregel mit der Führerscheinfreigrenze von 15 PS trug zum Erfolg bei, insbesondere das Segment „Boote bis 4,5 m“ profitierte davon.

Auf der boot Düsseldorf 2016 gab es dementsprechend auch eine Vielzahl an Bootspremieren zu bestaunen: 21 Segelboote und –yachten sowie 58 Motorboote und –yachten, vom Schlauchboot bis zur Luxusyacht, wurden erstmalig – zum Teil feierlich im Rahmen einer Enthüllung – der Öffentlichkeit präsentiert.

Beliebt sind auch Kajütjachten um die 8 m Länge. Preislich liegen diese Boote – teils – unter 80000 Euro und sind manchmal noch trailerbar.

Gebrauchtboote

Die Nachfrage nach Gebrauchtbooten steigt. 80 % (Vorjahr 74 %) der Segelboot- und 92 % (Vorjahr: 84 %) der Motorboothändler berichten von gleich guten oder besseren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Inzwischen finden gebrauchte Yachten oft schnell einen neuen Eigner. Das gilt allerdings nur für jüngere Gebrauchtboote. Die Nachfrage nach jahrzehntealten Jachten wird sich weiter abschwächen. Überwiegend ist jung und qualitativ hochwertig gefragt, nicht billig.

boot düsseldorf 2016

Chartermarkt

Chartermarkt International ohne Niederlande

Laut Felix Wolf von YachtBooker, die das Reservierungssystem YachtSys betreiben, sind die klassischen Reviere bei Betrachtungen der Frühbuchungen im Aufwind. Zu Frühbuchungen zählen die Buchungen, die mindestens fünf Monate vor Abreise gebucht werden. Hierbei haben Spanien und insbesondere die Balearen und Italien kräftig zugelegt. Kroatien liegt leicht im Plus.

Griechenland und die Türkei dagegen hatten im gleichen Zeitraum Verluste.

Laut YachtSys stieg Kroatien mit 29 % (Im Vorjahr 28 %) auf Platz 1, gefolgt von Griechenland mit 25 % (Vorjahr: 34 %). Auf Platz 3 kommt Spanien mit 20 Prozent (Vorjahr: 16 %). Es folgen Italien mit 16 % (Vorjahr: 12 %) und die Türkei mit 5 % (Vorjahr: 8 %).

Chartermarkt Deutschland und die Niederlande

werden von YachtSys nicht erfasst, weil die Buchungen meistens direkt über die Vermieter laufen. Laut den Anbietern liegen aber die Binnen- und Küstenreviere auf stabilem Niveau. Gründe für die Beliebtheit seien die Anreisevorteile (diese Regionen sind leicht mit dem Auto erreichbar und damit für Familien preiswert), die akzeptablen Hafengebühren, die sehr gute Infrastruktur mit großer Hafendichte.

In den vergangenen Jahren waren die Frühbuchungen richtungsweisend. Ob sich dieses Jahr der gleiche Trend fortsetzt, wird man sehen. Für die größten Vercharterer The Moorings, Sunsail und Le Boat, die zusammen etwa über 2150 Boote verfügen, ist die Saison zufriedenstellend gestartet. Laut Katja Meinken-Wiedemann, PR-Managerin Northern Europe, „merkt man, dass die Kunden insgesamt zögerlicher sind.“

Der Reisemarkt der boot Düsseldorf 2016 bot in zwei Hallen die Gelegenheit, sich umfassend über die verschiedenen Reviere weltweit beraten zu lassen und zum Teil sogar – entweder dort oder in der Bootsausstellung – die diversen Bootstypen für einen Chartertörn in Augenschein zu nehmen.

boot düsseldorf

Der Servicebereich

Auch der Servicebereich profitiert von der positiven Entwicklung des Wassersports, da die Eigner ihr Boot länger nutzen oder ein gebrauchtes erwerben. Die Jachteigner investieren in den Werterhalt ihrer Boote. Die Nutzung der Jachten wird länger.
Nach Kauf eines Gebrauchtboots werden oftmals Investitionen durch die neuen Eigentümer gemacht.
Generell wird die professionelle Pflege häufiger als Dienstleistung eingekauft.

Ausrüstungs-, Zubehörmarkt

Durch die längere Nutzung der Jachten bzw. durch den Erwerb einer Gebrauchtjacht werden in diesem Segment Investitionen gemacht, überwiegend im Bereich Komfort.

So entsteht beispielsweise Nachfrage nach Multimedia, Entertainment, Heizungsanlagen und Küchenausstattungen. Die älter werdenden Jachteigner verbringen mehr Zeit an Bord und möchten es bequem und möglichst so ausgestattet wie zu Hause haben.

Ausblick

Überwiegend sieht es  für die Wassersportwirtschaft recht gut aus. Es ist davon auszugehen, dass sich der positive Trend der letzten zwei Jahre fortsetzen wird.

Abschied

nehmen heißt es für den boots-Messe-Chef Goetz-Ulf Jungmichel. Jungmichel leitet seit 2008 die boot Düsseldorf. Sein Nachfolger wird Petros Michelidakis, ein erfahrener Messemann, der seit Jahren erfolgreich für die Messe Düsseldorf im Auslandsvertreternetz für Griechenland zuständig ist.

Die nächste boot Düsseldorf findet vom 21.-29.01.2017 statt.

Quellen:
boot Düsseldorf
Bundesverband Wassersport
YachtBooker

Törnliteratur: Holland – Zeeland und die südlichen Provinzen von Jan Werner

Holland - Zeeland und die südlichen Provinzen

Holland - Zeeland und die südlichen ProvinzenTörnführer Holland

Während unseres Bootsurlaubs in Nord-Holland hatten wir ausgiebig Gelegenheit, den Törnführer „Holland: Zeeland und die südlichen Provinzen*“ von Jan Werner zu testen. Erschienen ist das Buch im Delius Klasing Verlag in der 4. Auflage von 2015.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Einleitungsteil zu Land und Leuten und der Geschichte des Landes, wobei die Seefahrertradition – thematisch gut passend – einen größeren Raum einnimmt.

Daran schließt sich ein „Nautisches Holland – Lexikon“ an: Eine Stichwortsammlung von „Almanak“ bis „Zoll“, in dem die gängigen Begriffe und Regelungen beschrieben werden. Auch die wichtigsten nautischen Vokabeln werden vorgestellt.

Den größten Teil des Buches nehmen insgesamt 13 Törnvorschläge ein: Auf den großen Flüssen Waal und Merwede, Neder Rijn und Lek, Gelderse IJssel und Maas, auf den Gewässern von Zeeland – Hollands Diep und Haringsvliet, Grevelingen, Oosterschelde und Veerse Meer, Westerschelde -, sowie im grünen Herzen der Niederlande – die Vecht und der Bereich Utrecht – Rotterdam – Amsterdam.

Nach einer kurzen Zusammenfassung der nautischen Gegebenheiten wie z. B. Brückenhöhen oder lokalen Fahrregeln werden die Orte entlang der Route beschrieben. Dabei liegt neben einer touristischen Beschreibung ein Schwerpunkt auch auf Liegeplätzen und Versorgungsmöglichkeiten. Häufig gibt es Übersichtskarten zu den Häfen. Das Ganze wird  zudem durch viele schöne Fotos illustriert.

Quintessenz

Uns hat das Buch viele interessante Anregungen und Informationen gegeben. Einige schöne und lohnenswerte Ziele hätten wir ohne das Buch nicht entdeckt.

Ein paar Kritikpunkte gibt es allerdings. In dieser sehr neuen Auflage sind einige Informationen nicht korrekt – so sucht man z. B. die kritisierte chemische Industrie rund um die Jachthäfen in Herten an der Limburgse Maas vergeblich. Aufgrund der Größe des besprochenen Gebietes wird es allerdings kaum möglich sein, alle Informationen ganz aktuell zu halten. Leider fehlt auch auf den Übersichtskarten der Wasserstraßen der Maas-Waal-Kanal als wichtige östliche Verbindung von zwei der besprochenen großen Flüsse völlig.

Negativ aufgefallen ist uns aber insbesondere die sehr eigenwillige, zum Teil stark wertende Sprache. Die Grammatik hätte durchaus Verbesserungsbedarf: Vieles wird, abwechselnd mit vollständigen Sätzen, im Telegrammstil ohne Verben formuliert, was nicht gerade zum Lesevergnügen beiträgt. Viele subjektive Wertungen fanden wir unangemessen und hätten uns eine objektivere Formulierung gewünscht. Zum Beispiel liest man in der Beschreibung eines Jachthafens: „Gute Versorgung. Leider auch großer Campingplatz nahebei.“ Warum leider?

Unsere Lieblings-Bewertung war aber „Der Abstecher nach Hilversum wäre umständlich und auch nicht sonderlich lohnend; es sei denn, man interessierte sich für die eindrucksvolle Architektur dieser Garten- und Villenstadt.“ Alles klar 😉

Unser Fazit: Das Buch bietet für einen Bootsurlaub in Holland viele wichtige Informationen und Anregungen. Das Lesevergnügen bleibt zwar ein wenig auf der Strecke, muss aber auch bei einem Törnführer nicht unbedingt im Vordergrund stehen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich beim Delius Klasing Verlag bedanken, der uns das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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Törnliteratur: Friesland – Routen und Reviere zwischen Ems und IJsselmeer von Manfred Fenzl

Wenn die Planung des nächsten Bootsurlaubs ansteht, wirft man gerne einen Blick in ein gutes Buch über das Revier. Für Friesland möchten wir hier das Buch „Friesland – Routen und Reviere zwischen Ems und IJsselmeer“ von Manfred Fenzl vorstellen, das uns schon seit einigen Jahren sehr gute Dienste leistet. Erschienen ist das Buch beim Verlag Edition Maritim. Wir beschreiben hier unser Exemplar, die 3. Auflage von 2007. Mittlerweile ist die 5. Auflage unter dem Titel „Friesland: Zwischen Ems, IJsselmeer, Waddenzee und IJssel Mit Twenterevier und Route durch das Veen*“ im Handel.

Das Buch beginnt mit einem allgemeinen Einleitungsteil, in dem neben einem Überblick über das Revier auch wichtige Informationen zu Navigation, regionalen Gegebenheiten, notwendigen Unterlagen, gesetzlichen Bestimmungen und Ausrüstungsvorschriften zu finden sind. Danach folgt die Beschreibung unterschiedlicher Routen, über die man von der Ems auf dem Wasserweg das IJsselmeer erreichen kann. Schon hier bekommt man einen ersten Überblick über die Region, die mit ca. 130 km in Ost-West-Richtung und 90 km in Nord-Süd-Richtung nicht gerade klein ist. Daher musste sich der Autor bei den folgenden Beschreibungen der Bootsreviere auch auf die aus seiner Sicht schönsten und interessantesten beschränken.

Neben den großen Anfahrtsrouten werden auch kleinere Routen, wie z.B. die Middelzeeroute, die Lits-Lauwersmeerroute oder die bekannte Torfroute beschrieben, Rundfahrten in Nordwest-Overijssel, Gebiete wie das Friese Meerengebiet und die schönen friesischen Städte. Die Berichte basieren auf eigener Fahrpraxis des Autors.

Aufgrund der Größe des beschriebenen Gebietes und der vielen Möglichkeiten, die Friesland für Bootfahrer bietet, musste der Autor sich für jeden Ort und jede Route zwangsläufig auf die notwendigsten Informationen beschränken. Sehr nützlich für die Planung der Törns sind immer die Angaben, mit welcher Durchfahrthöhe und welchem Tiefgang Abschnitte befahrbar sind.

Den größten Teil des Buches nehmen (zum Teil kommentierte) Kartenausschnitte ein. Diese eignen sich gut für einen schnellen Überblick, können und sollen aber nicht die offiziellen Wasserkarten und den Almanak ersetzen. Besonders gelungen sind die vielen Fotos, mit denen das Buch bebildert ist. Nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ waren es häufig die Fotos, die uns animiert haben, eine bestimmte Strecke zu fahren.

Wir haben schon viele Urlaube in Friesland verbracht. Jedes Mal war das Friesland-Buch mit an Bord und hat uns bei der Planung unterstützt. Aufgrund der Größe des behandelten Gebietes kann man während eines Urlaubs nur einen kleinen Teil der beschriebenen Routen fahren, und während des ersten Friesland-Urlaubs waren wir etwas enttäuscht, dass wir nur recht wenige Seiten des Buches gebraucht haben. Aber mit jedem weiteren Urlaub konnten wir ein wenig mehr von Friesland kennen lernen, und mit jedem  Jahr haben wir das Buch mehr geschätzt.

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Der „Son of Hibachi“, unser Reisegrill

Hibachi Grill mit Tasche
Hibachi Grill mit Tasche

Immer wieder werden wir auf unseren portablen Grill „Son of Hibachi“* angesprochen. Deshalb wollen wir ihn hier kurz vorstellen.

Unser Son of Hibachi begleitet uns auf fast allen Touren und Reisen seit 2010. Denn er ist schneller als alle anderen Grills grillfertig, die wir vorher ausprobiert hatten. Der Hibachi hat ein angenehme Größe und ein angemessenes Gewicht. Er ist besonders gut geeignet für mobile Leute, die mit dem Auto, dem Wohnwagen/ Wohnmobil oder dem Boot rumtouren und unkompliziert, schnell und gut grillen möchten. Mit der mitgelieferten Tasche ist er gut zu transportieren.

 

Der Son of Hibachi ist schnell grillbereit

Der Son of Hibachi kann vorbereitet, das heißt, mit Kohlen grillfertig mitgenommen werden. Gut ist, dass der Grill innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Das liegt größtenteils am Kamineffekt. Beim Grillen wird er zwar aufgeklappt, aber die Briketts werden durch Zuklappen der beiden Grillseiten hoch- beziehungsweise senkrecht zusammengeklappt. Unten befindet sich eine Lade, in der sich zwei bis vier einzelne Briketts befinden. Unter den Briketts ist ein wenig Küchenpapier, das als Lunte dient. Hier geben wir etwas Grillspiritus hinzu, so dass eine schöne Flamme entsteht, die dank dem Kaminzug ordentlich anheizt: Oben die Klappe ist so weit geöffnet wie möglich und die Lade unten mit den vom Grillspiritus getränkten Kohlen ist ebenfalls auf. So ist nach spätestens 15 Minuten eine schöne Glut entstanden.

Die Klappe von oben hat eine zweite Funktion: Hiermit kann man die Roste herausnehmen und sie in der Höhe verstellen durch die anderen Führungen.

Grillrost reinigen vor Grillen
Grillrost reinigen vor Grillen

Nach dem Öffnen des Grills sind die beiden Grillroste lediglich mit ein wenig Brikettstaub belegt, denn bereits vorher wurden die Fettreste weggebrannt. Somit ist ein Spülen der Grillroste überflüssig.

Den Grillstaub entfernen wir mit einem doppelten Küchenpapier, das stark mit Wasser getränkt wurde. Nun ist der Rost komplett sauber.

Dieser Teil mit dem Reinigen mit nassem Küchenpapier fehlt leider völlig in der Bedienungsanleitung. Aber genau so funktioniert es.

Das Grillen

Zum Grillen wird der Hibachi aufgeklappt
Zum Grillen wird der Hibachi aufgeklappt
Ein schönes Branding entsteht
Ein schönes Branding entsteht

Da der Son of Hibachi sehr viel Hitze liefert, grillen wir anfangs auf der obersten Stufe, wo wir den Grillrost einhängen.

Um ein Röstaroma zu erhalten, stellen wir den zweiten Rost tiefer. Dank der beiden Roste ist der Hibachi unserer Meinung nach für bis zu vier Erwachsene sehr gut geeignet, wofür wir ihn bereits ausgiebig eingesetzt haben.

Die Grillroste liefern ein hübsches Branding auf dem Grillgut.

Nach dem Grillen

Es werden die Grillroste auf die unterste Stufe gestellt und der Son of Hibachi wird zusammengeklappt. Die Lade unten und die Klappe oben werden bis auf zwei oder drei Zentimeter geschlossen.

Reinigung: Das Fett verbrennt
Reinigung: Das Fett verbrennt

Hierbei werden die Roste durch die zunächst hohe Hitze gereinigt und das verbrannte Fett ergibt einen grauen Rauch. Nach einer gewissen Zeit – sobald das Fett verbrannt ist, ist der Rauch quasi durchsichtig und der Son of Hibachi wird oben und unten geschlossen.

Nach etwa zehn Minuten stellen wir den Grill wieder in die mitgelieferte Tasche hinein, ziehen den Reißverschluss zu und stellen ihn ins Boot. Spätestens jetzt werden unsere Bootsnachbarn am See unruhig und sprechen uns auf den Grill an 😉

Die Son of Hibachi-Tasche ist eine Isoliertasche, die eine recht hohe Hitze verträgt. Dadurch, dass die Grillkohle nicht genügend Luft erhält, erlischt die Glut und es bleiben bei uns ca. 30 bis 40 % der benutzten Grillkohle zurück, die wir beim nächsten Grillen mit unserem Son of Hibachi als vollwertige Kohle wiederverwenden können. Die Tasche ist auch eine Tragetasche, in der sich der Grill bei Nichtbenutzen befindet.
Oft baten uns Leute, ein Foto von unserem Son of Hibachi machen zu dürfen, damit sie sich den Namen merken können und das Gerät im Internet zu bestellen.

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Im Test: Bootsschuh Dubarry Fiji

Schuhe kann Frau eigentlich nie genug haben, und Bootsschuhe machen da natürlich keine Ausnahme. Nachdem meine bisherigen Bootsschuhe doch arg in die Jahre gekommen waren, sollten sie zur neuen Bootssaison durch ein paar neue Schuhe ersetzt werden.

Bootsschuh Dubarry Fiji für Damen
Bootsschuh Dubarry Fiji für Damen

Die Wahl fiel auf das Modell Fiji von Dubarry, ein rutschfester, leichter Bootsschuh-Slipper in Mokassin-Machart. Dieses Modell ist 2013 neu herausgekommen und ist in den Größen 36-42 und in sechs attraktiven Farben erhältlich. Meine Wahl fiel auf die Farbe Denim-Blau.

Dubarry ist ein irischer Bootsschuh-Hersteller, der für seine handgenähten Mokassins bekannt ist und besonders viel Wert auf beste Komponenten und Rohmaterialien legt. Namensgeberin der Marke Dubarry war übrigens Marie Jeanne Madame du Barry, eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.

Dubarry “Non Slip – Non Marking”-Sohle
Dubarry “Non Slip – Non Marking”-Sohle

Die Marke Dubarry steht für sehr gute Qualität und Verarbeitung. Für das Modell Fiji wird ein Nubukleder verwendet, das besonders behandelt wurde und dadurch wasserabweisend ist, schnell trocknet und dabei weich und geschmeidig bleibt. Für festen Halt auch auf einem nassen Deck  soll die rutschfeste Dubarry „Non Slip – Non Marking“-Sohle sorgen, ohne Abfärbungen zu hinterlassen. Leider soll laut Hersteller diese Sohle recht empfindlich sein, wenn die Schuhe häufig als Straßenschuhe benutzt werden, und ein Neubesohlen ist nicht ohne weiteres möglich. Aber es sind ja schließlich Bootsschuhe und deshalb hauptsächlich an Bord im Einsatz.

Das klingt ja alles sehr vielversprechend. Aber halten die Schuhe auch, was sie versprechen?

Erster Eindruck

Bekommen habe ich die Schuhe vom Online-Shop 12seemeilen.de, und zwar direkt in zwei Größen – man weiß ja nie wie die Schuhe ausfallen. Erfreulich: Es fallen weder Versandkosten noch Rücksendekosten an, und die Rücksendeformalitäten waren ausgesprochen unkompliziert!

Erleichtert die Navigation: Rot für den Backbordschuh
Erleichtert die Navigation: Rot für den Backbordschuh

Die Lieferung erfolgte prompt und sehr schnell, und der erste Eindruck was bereits sehr gut. Die Bootsschuhe sehen hochwertig aus, das Leder fühlt sich wunderbar weich an, und auch die Sohle macht einen guten und stabilen Eindruck. Ein besonders nettes Detail sind zwei kleine Verzierungen an den Außenseiten der Schuhe, grün für den Steuerbord-Schuh und rot für den Backbord-Schuh.

Auch das erste Anprobieren gestaltete sich schon vielversprechend und ließ Hoffnung auf bequeme Bootsschuhe aufkeimen. Die Schuhe fielen allerdings eher klein aus, so dass ich mich für eine für mich ungewohnt große Größe entscheiden musste.

Mit der ersten Frühlingssonne kam dann auch schon ein erster Test in Form eines kleinen Spazierganges, den sowohl die Schuhe als auch meine Füße mit Bravour überstanden haben. Sehr angenehm ist bei längerem Tragen das weiche Leder!

Der Bootsschuh im Praxistest

Als Bootsschuh muss sich der Schuh natürlich hauptsächlich an Bord bewähren. Während unseres Bootsurlaubs in Friesland hatte ich reichlich Gelegenheit, die Schuhe unter allen möglichen Bedingungen zu testen. Leichte Zweifel hatte ich anfangs wegen der Mokassin-Machart. Aber der Schuh ist vorne auf dem Fuß recht eng geschnitten und liegt gut an, so dass er mir trotz der Machart ein sicheres Gefühl vermittelt, ihn nicht zu verlieren. Durch das Tragen haben sich die Schuhe allerdings mit der Zeit ein wenig geweitet. Die weiße Schleife vorne auf dem Schuh ist nur Zierde, mit dem Lederband lässt sich der Schuh nicht enger binden.

Die Trittsicherheit ist sowohl auf trockenem als auch auf nassem Deck hervorragend – ein großer Sicherheitsaspekt, den ich sehr schätze. Dabei hat, wie versprochen, die weiße Gummisohle auf Fionas weißem Vordeck nicht die Spur einer Abfärbung hinterlassen. Auch in nassem Gras und bei Regen hat sich das Leder bewährt, allerdings sorgt die recht offene Machart dafür, dass Nässe an die Füße kommt.

Durch diese offene Machart, und da sie nicht gefüttert sind, sind sie allerdings eher als Schuhe für den Sommer geeignet. Bei Temperaturen um die 15 Grad gibt es schon mal kalte Füße.

Mein Fazit

Ich trage die neuen Dubarry Bootsschuhe sehr gerne. Sie haben sich an Bord bewährt, sitzen sicher am Fuß, sind rutschfest und machen keine Streifen aufs Deck, und  auch bei längerem Tragen sind sie sehr bequem. Was will man mehr?

Und – last but not least –  möchte ich mich auch noch einmal bei Holger von den 12seemeilen bedanken, dass er mir die Schuhe für den Test zur Verfügung gestellt hat!