Dalmatien Törn, nördlicher Bereich

Insel Iz

Boots-Tour in Dalmatien – Nördlicher bis mittlerer Bereich

Dalmatien und dessen Meer ist für Motorbootfahrer eins der schönsten Reviere. Bei dieser Tour stand dieses Mal der eher nördliche Bereich von Dalmatien im Vordergrund.

Malerisch, erlebnisreich und chillig. So könnte man diese Reise beschreiben. Lohnenswerte Ziele sind alle sehr nah beieinander. Man muss somit keine langen Entfernungen überbrücken. Als Basis wählten wir erneut Biograd, die bereits erprobte Marina Kornati.

Die Etappen:

Tag 1: Ankunft gegen 19:00 in Biograd na Moru, Marina Kornati.
Tag 2: Vorbereitung, Bura um Biograd.
Tag 3: Biograd – Zadar, 30 km.
Tag 4: Zadar – Molat Veli, 43 km.
Tag 5-6: Molat Veli – Insel Iz, Marina, 33 km.
Tag 7: Veli Iz –Iz, Ort Knez, 3 km.
Tag 8: Knez auf der Insel Iz – Sali auf der Insel Dugi Otok – Zut, 30 km.
Tag 9: Zut – Stadthafen Vodice , 41 km.
Tag 10: Vodice – Marina Zaton, 19 km.
Tag 11: Marina Zaton – Skradin – Konoba Vidrovaca, 13 km.
Tag 12: Konoba Vidrovaca – Insel Prvic, Luka, 22 km.
Tag 13: Fährenausflug nach Sibenik von Privic Luka.
Tag 14: Prvic Luka – Kaprije, Boje der Konoba Matteo, 11 km.
Tag 15: Kaprije – Zirje – Kaprije City – Kakan Potkucina, 18 km.
Tag 16: Kaprije – Vodice, 14 km.
Tag 17: Vodice – Murter, ACI Jezera, 14 km.
Tag 18: Murter, ACI Jezera – Murter Konoba Zminjak, 12 km.
Tag 19-21: Murter, Konoba Zminjak- Pasman Uvala Landin – Biograd, 33 km.

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Törnliteratur

Tag 1: Ankunft gegen 19:00 in Biograd na Moru, Marina Kornati, Dalmatien.

Ankunft unseres 14,50 Meter langen Gespanns in Biograd: 19:00. Somit haben wir zwei Tage gebraucht, um das Boot von Holland/Limburg nach Dalmatien zu transportieren.

Gegen 19:20 Uhr ist unser Boot kranungsbereit. Bootskranung in letzter Minute, eigentlich ist der Kran nur bis 19:00 Uhr in Betrieb. Wir hatten uns vorher zum Kranen telefonisch angemeldet. Allerdings für 19:00 Uhr. Danke an die Kranleute.
Also schnell das Boot zum Kranen klar machen und dann ist die Kranabteilung dran. Wir räumen einige wichtige Sachen vom Auto ins Boot ein und bauen das Verdeck auf. Somit ist das Boot schon einmal bewohnbar für diese Nacht. Im Dunkeln geht es in Schleichfahrt vom Kranplatz zu unserem Liegeplatz.
Aus irgendeinem Grund funktioniert das Navilicht nicht. Später stellen wir fest, dass es lediglich eine Sicherung rausgehauen hat.

Die Marina Kornati bietet alles, was wir benötigen. Kranservice, Wasser, Strom, nahe Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt. In den letzten Jahren neu entstandene und modernisierte Einkaufszentren sind wenige Minuten mit dem Auto entfernt.
In Biograd gibt es zudem zahlreiche Besichtigungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Einige davon nutzen wir in den zwei Tagen, in denen wir aktuell hier sind. Last, but not least: Beim Hafenkapitän, nur wenige Hundert Meter entfernt, kann man die Aufenthaltserlaubnis erhalten.

Marina Kornati

Bilder oben und unten: Marina Kornati in Biograd.

Hafen Biograd, Dalmatien

Tag 2: Vorbereitung/Einkauf/Fun Park Biograd.

Aufwachen in Dalmatien – der Urlaub kann beginnen! Frühstückseinkauf im Konzum direkt neben dem Hafen. Fast daneben ist ein maritimes Geschäft. Die Auswahl ist allerdings nicht sehr groß.
Nach dem Frühstück: Einkaufen mit dem Auto bei Lidl und in Biograd.
Zu Fuß in die Altstadt Biograd. Der Wochenmarkt hat gute Angebote. Im Angebot gibt es z.B. Fisch, Fleisch, Gemüse, Früchte und Honig.

Das Boot ist inzwischen seeklar.

Im Hafen und in der Stadt Biograd merkt man von der Bura fast nichts. Wir bringen das Gespann „privat“ auf einem unbefestigten Grundstück unter. Hier ist Platz für bis zu 10 Gespanne. Die Entfernung zur Marina Kornati beträgt etwa 4 km.

Die Altstadt ist natürlich touristisch, aber sehr sehenswert. Überall in Biograd und natürlich an der Meerpromenade gibt es schöne Lokale. Geht man am Meer Richtung Süden, kommt man zu dem Fun Park Biograd, einem „Strandvergnügungsviertel“ mit vielen Lokalen direkt am Meer und im Hang. Sehr interessant.

Hafengebühren für 2 Nächte: € 84, Einkranen ca € 80, Auskranen nach 3 Wochen ca. € 65.
Parkgebühren für das Gespann: € 6/Tag. Drei Wochen steht es dort im Freien mit mehreren anderen Gespannen aus Deutschland und Österreich. Dennoch will uns die Vermieterin  nach 3 Wochen bei der Abholung einen höheren Preis berechnen als mit ihrem Sohn vereinbart. Nach einem Telefonat mit dem Sohn zahlen wir den vereinbarten Preis.

Biograd Wochenmarkt

Foto oben: Der Wochenmarkt in Biograd.

Badestrand Biograd

Foto oben: Zum Badestrand, etwas weiter links ist der Fun Park Biograd.

Fun Park Biograd

Foto oben: Open Air Zumba im Fun Park Biograd.

Fun Park Biograd

Foto oben: Zumba zusehen ist auch anstrengend 😉

Tag 3: Biograd – Tanken in Biograd – Zadar, Gesamtstrecke: 30 km.

Zadar Altstadt

Wir müssen zum Hafenkapitän, um die erforderlichen Gebühren zu bezahlen. Da wir im Jahr davor alle Unterlagen erbracht haben, ist es dieses Mal einfacher. Generell müssen  Versicherungsunterlagen, die Schiffs-Anmeldung, Führerschein, Personalausweis vorgezeigt werden und man bezahlt die entsprechenden Gebühren.
Tipp: Man kann die Zeit-Blöcke auch mischen. Wenn man z.B. drei Wochen bleibt, kann man einmal ein Zweiwochen-Ticket und ein Einwochen-Ticket kaufen. Man muss dann nicht das Vierwochen-Ticket nehmen. Hier kann man immer vorher ausrechnen, was am günstigsten ist.

Auftanken bei der Bootstankstelle in Biograd. Ein Liter Diesel kostet  € 1,37. Zu der Zeit kostet ein Liter in Deutschland (Raum Düren/Köln) ca € 1,19.

Die Strecke von Biograd nach Zadar beträgt 30 km. Da die See aufgewühlt war, fahren wir in Verdrängerfahrt und brauchen 2 Stunden und 50 Minuten.

In Zadar liegen wir altstadtnah in der Tankerkomerc-Marina und sind in Laufdistanz zur Altstadt. Wir müssen lediglich über die Brücke gehen. Die Waschhäuser sind sehr gut. Kleinere Märkte sind in der Nähe.
Liegegebühren in Zadar: € 60/Nacht.

Zadar ist eine herrliche mittelalterliche Stadt. Äußerst touristisch. Dennoch: Absolut besuchenswert.

 

Foto unten: Zadar, weiter links ist die Meeresorgel.

Zadar Meerpromenade

Foto unten: Romantische Angleridylle vor der Altstadt Zadar.

Zadar Hafenpromenade Fischer

Unten: Liegeplätze in der Marina Tankerkomerc Zadar.

Zadar Marina Tankerkomerc

Foto unten: Die Einfahrt der Marina Tankerkomerc Zadar. Zentrumsnaher Hafen.

Marina Becken Zadar

Tag 4: Zadar – Molat Veli, Bojenfeld bei Brgulje. Gesamtstrecke 43 km.

Ankunft beim nächsten Ziel: Molat Veli. Ursprünglich wollten wir ankern. Jedoch sind fast überall Bojen. Die Bojen scheinen recht neu zu sein. Dort, wo keine sind, hält der weiche Boden den Anker nicht. Also geht es an die Boje. Insgesamt liegen heute Nacht 13 Jachten im Bojenfeld, davon  lediglich eine Motorjacht. Die Kosten für das Festmachen an der Boje betragen 20 Kuna je Meter Länge der Jacht. Man kann mit dem Dinghy ans Festland fahren, um dort einzukaufen oder essen zu gehen. Es gibt im Dorf zwei Restaurants: Papa und Janko.

Wir haben reichlich Proviant für einen schönen Abend an Bord und genießen den Sonnenuntergang auf dem Vordeck.
Wunderschöner Ort. Man liegt zwischen einer Insel und dem Festland. Herrlicher Platz zum Schwimmen.

Gebühren für die Boje: € 20. Der Kassierer auf dem ca. 4 m langen offenen Motorboot druckt eine Quittung mittels eines Mini-Thermopapierdruckers aus. Der Müll wird mitgenommen und entsorgt.

Auf der Adria in Dalmatien, von Zadar nach Molat Veli

Foto oben: Auf der Adria in Dalmatien, unterwegs von Zadar nach Molat Veli.

Bojenfeld Molat Veli

Oben: An der Boje, Molat Veli. Hinter den Schiffen dürfte man ankern. Nur hielt unser Anker im zu weichem Grund nicht.

Tag 5-6: Molat Veli – U-Boot-Bunker auf Dugi Otok – Insel Iz, Marina Tankerkomerc. 33 km Gesamstrecke.

Auf dem Weg ein kleiner Fotostop an einem ehemaligen U-Boot-Bunker auf Dugi Otok. Wir nehmen Kurs auf die Insel Iz und kommen an dem ehemaligen U-Boot Luftschutzbunker vorbei.

Insel Iz, Marina Tankerkomerc. Hafen mit eher (zweck-) mäßigen veralteten sanitären Anlagen.
Kleiner Wermutstropfen ist der Schleifstaub dank dem aktuellen Wind. Der  Staub fliegt auch in unseren Cockpitsalon rein und bedeckt unser ganzes Boot. Wie kommt´s? Es wird direkt vor den Gästestegen an den an Land aufgebockten Schiffen geschliffen, gestrichen und gewerkelt.
Sobald ein Gastlieger mit Leitungswasser den Schleifstaub und das Salz vom Boot abspritzen will, wird das von einem Hafenmitarbeiter sofort untersagt. Bei den Dauerliegern sieht es anders aus; man lässt sie gewähren. Putzen mit Eimer und Schwamm wäre wohl toleriert worden, ist aber ziemlich mühselig.

Abgesehen davon ist es unglaublich schön hier. In der Nähe gibt es Interessantes zu erkunden. Iz, diese herrliche Insel in Dalmatien hat ca. 615 Einwohner und angeblich ca. 17.000 Olivenbäume. Das Öl davon stellen die Bauern selbst her, die die Bäume ganzjährig umsorgen und pflegen. Der Ort ist klein und malerisch. Er bietet nur begrenzte Einkaufsmöglichkeiten. Man merkt, dass alles auf die Insel transportiert werden muss. Entsprechend hoch sind die Preise für das knappe Angebot in den Tante Emma Läden.

Kneipen/Konobas und Restaurants gibt es viele hier. Auch jetzt, Anfang Juni sind sie nicht leer. Aber zu richtig voll ist es noch mindestens doppelt so viel.

Ein schönes Abenteuer ist eine Wanderung zum höchsten Berg. Zwar nur auf 160 Metern, die es jedoch  teils in sich haben. Der Weg ist unbefestigt und manchmal sehr steil, so dass man abwärts rutschen kann. Ist man oben, hat man die beste Aussicht auf der ganzen Insel. Ein Must-Do. Festes Schuhwerk empfohlen.

Bemerkenswert sind die vielen nicht angemeldeten alten Autos, die ohne Nummernschild auf der Insel bewegt werden. Alles kein Problem hier 🙂

Zwei Übernachtungen im Hafen: € 90 PLUS: Für Wasser und Strom werden jeweils +10 % berechnet Gesamtsumme: € 108.

Bunker auf Dugi Otok
Oben: U-Boot Bunker auf Dugi Otok.

Unten: Der benachbarte Stadthafen auf Iz.

Unten: Beschauliches Leben. Autos ohne Nummernschild flitzen über die Insel.

Unten: Steil geht es her auf dem höchsten Berg von Iz. Aber …

… es lohnt sich. Dieser Ausblick auf Veli Iz entschädigt 🙂

Tag 7: Veli Iz –Iz, Ort Knez, Entfernung 2 km.

Der Wind bläst mit bis zu 8 Windstärken. In der geschützten Tankerkomerc Marina merken wir den Wind kaum. Erst als wir auf dem Meer sind, merken wir die Bura. Wir legen uns an den Steg der Konoba Knez. Hier ist es nicht ganz so windig, aber dennoch kommen 3-4 Windstärken an unserem Liegeplatz an.

Es folgt eine Erkundung der Insel Richtung Süden. Wir gehen am Strand an den Felsklippen entlang durch die Nachbarorte bis Mali Iz zum Fährhafen.

Am Abend haben wir in der Konoba Knez gegessen, an dessen Steg unser Boot liegt. Die Preise für Speisen und Getränke waren ähnlich hoch wie bei anderen Restaurants mit Steg.
Wir sind etwas erstaunt, dass wir im Restaurant für den Liegeplatz 150 Kuna zusätzlich bezahlen mussten. Wir kannten es bislang stets so, dass der Liegplatz mit einem Restaurantbesuch abgegolten ist. Leider hatte sich auch ein Gericht auf die Rechnung verirrt, das wir nicht hatten und natürlich nicht bezahlt haben.

Keine Empfehlung für den Liegeplatz und für die Konoba. Besser an eine Boje des benachbarten Restaurants, ein paar hundert Meter weiter. Hier wird kein Entgelt für das Liegen berechnet.

 

Foto unten: Der Steg der Konoba Knez, Insel Iz.

Steg Konoba Knez, Iz

Folgende Fotos: Südliche Erkundung, Ort Mali Iz bis zum Fährhafen.

Bistro Mali Iz

Uriges Bistrofeeling am Meer.

Ankerbucht Iz

Foto oben: Ankerbucht südlich vom Fährhafen.

Tag 8: Knez auf der Insel Iz – Sali auf der Insel Dugi Otok – Zut, 30 km.

Ursprünglich wollten wir nach Sali. Uns gefällt der Hafen schon beim Einlaufen sehr gut. Allerdings war überall im Hafen großer Baulärm wegen Abrissarbeiten. Deswegen verzichten wir und nehmen Kurs auf die Insel Zut. Wir legen uns in eine Bucht an den Restaurantsteg der Konoba Trabakul, da wir Jugo haben und wir hier geschützt liegen. Einer der schönsten Liegeplätze überhaupt! Gleich am Steg stehen geschmackvolle Sitzmöbel und Tische für die Bootsgäste. Das Wasser ist ganz klar und das Meer schimmert in blau-türkisen Farben. Wie die anderen, gehen wir auch erst einmal Schwimmen.

Das Essen im Restaurant ist sehr gut und der Liegeplatz für das Boot wird nicht zusätzlich abgerechnet wie am Tag zuvor.

Insel in Kroatien

Foto oben: Von der Insel Iz nach Sali/Insel Dugi Otok.

Sali Marina

Foto oben: Einfahrt in den Stadthafen von Sali/Insel Dugi Otok.

Anleger Wellnes Zut

Fotos oben: Paradiesisch – Liegeplätze der Konoba Trabakul  auf Zut.

Konoba in Zut

Fotos oben und unten: Das „Schwimmbad“, Konoba Trabakul, Insel Zut.

Klares Meerwasser Zut

Foto unten: Sonnenuntergang in der Chill Area, Konoba Trabukul, Zut.

Sonnenuntergang Zut

Foto unten: Am Abend im Restaurant Trabakkul, Zut.

Konoba Zminjak

Foto unten: Morgendlicher Ausblick auf der Insel Zut, Konoba Trabakul.

Bay in Zut

Tag 9: Zut – Stadthafen Vodice, Entfernung 41 km. Liegegeld 20 Kuna/m.

Vodice Pop Festival

Pop-Festival in Vodice! Ein tolles Spektakel. Der Eintritt ist frei und die Geschäfte, Eisdielen haben auch bis Mitternacht geöffnet. Die Lokale sind noch länger geöffnet.

Das Publikum ist gut drauf und friedlich. Vom Vorschiff aus hat man den besten Fernblick auf das bunte Treiben. Es wird zwar sehr laut, aber im Stadthafen geht der Lärmpegel etwas runter.

Fast. Es nerven leider nur einige dutzend Jugendliche, die direkt hinter den Gästeschiffen auf der Hafenmole sitzen. Ihre leere Alkflaschen lassen sie absichtlich fallen. Einige haben Bluetooth-Lautsprecher dabei und sie sind voll aufgedreht – logisch, sie müssen das Pop-Festival ja übertönen, um etwas zu hören. Irgendwann zwischen 3 und 4 am Morgen sind sie dann endlich weg.

Hier im Hafen ist es übrigens kein Problem, sein Boot mit Frischwasser zu entsalzen. Unser Nachbar, ein Dauerlieger des Stadthafens und gewerblicher Segler, gibt uns den Schlauch und rät uns, das Boot gut abzuspritzen.

Foto unten: Vodice in action. Das Pop Festival sorgt für Stimmung.

Popfestival Vodice

Foto oben: Freier Eintritt – Pop Festival Vodice.

Vodice night view

Foto oben: Der „Nachtblick“ vom Liegeplatz im Stadthafen Vodice. Hinten links ist die Bühne.

Vodice at night

Foto oben: Die meisten Lokale und Geschäfte haben (mindestens) bis Mitternacht geöffnet.

Vodice night life harbour

Foto oben: Überall wird gefeiert. Immer geradeaus: Der Zugang zum Stadthafen.

City Marina Vodice

Foto oben: Am Morgen ist wieder alles vorbei.

Tag 10: Vodice – Marina Zaton, 19 km.

Von Vodice ist es nicht weit bis zum Süßwasserfluss Krka. Der Fluss hat einen Seitenarm, an dessen Ende die Stadt Zaton liegt. Vor Zaton liegt die Marina an Backbord. Nachdem wir festgemacht haben, haben wir ausschließlich geschlossene Türen vorgefunden. Wie (fast) immer in Kroatien liegen wir an einer Mooring mit dem Heck zum Land. An Land sind hohe Bäume, von denen viele Mücken an Bord kommen, die aber auch Schatten bieten.

Die Stadt Zaton hat nur wenige Bootsliegeplätze für Gäste. Es ist auch gar nicht so einfach, einen Ansprechpartner zu finden, der einem einen Platz zuweist, da man mangels Beschilderung nicht wissen kann, wo man sich hinlegen darf.

Der erste Eindruck von Zaton ist, dass der Tourimus hier eventuell nicht so eingeschlagen hat wie direkt an einem Ferienort in Dalmatien am Meer. Man geht an einigen Hausruinen vorbei, die wohl als Lokale geplant waren, aber in den letzten Jahren verfallen sind. Gegenüber auf der anderen Flussseite läuft es hingegen gut mit der Gastronomie. Der Ort ist klein, er hat sehr kleine Märkte und einen durchaus sprühenden Charme.

Kosten Liegeplatz, ACI Marina Zaton: Keine. Wir konnten keinen Angestellten in den zwei halben Tagen finden. Alle Gebäude waren abgeschlossen. Die Marina scheint hauptsächlich die Basis von einem Vercharterer zu sein.

ACI Zaton

Bild oben: ACI Marina Zaton.

Zaton Bay

Zaton und somit das Ende des Krka-Flussarms.

Zaton verfallene Konoba

Bild oben: Verfallenes Gebäude in Zaton.

 

Zaton Stadthafen

Bild oben: Idyllisches Zaton.

Zaton Kneipenmeile

Bild oben und unten: Konobameile in Zaton.

Zaton Konobas

Tag 11: Marina Zaton – Skradin, Boje 12 – Konoba Vidrovaca, Gesamtstrecke 13 km.

Schwimmnachmittag vor Skradin. Die Bojen gibt es seit 2018. Sehr schöne Schwimm-Kulisse.

Weiterfahrt zur Konoba. Eine der schönsten. Auch hier beim Steg schwimmen die Gäste in der Krka. Der Fisch ist fangfrisch. Die Konoba hat einen Steinstrand. Bis hierhin sind Tische und Stühle aufgebaut. Das Hauptgebäude ist aus massivem Holz gebaut. Die Lackschichten glänzen edel. Bäume spenden Schatten.

Wer sich Skradin ansehen möchte, fährt per konobaeigenem Taxi-Schlauchboot dorthin und wird auch dort wieder abgeholt. Die Liegplätze für Gäste halten sich in Grenzen, daher ist es das Schlauch-Taxi eine gute Idee.

Wer etwas spazieren und kraxeln möchte, geht den Berg hinauf und findet sich auf dem hübschen Parkplatz der Autobahn wieder. Die Aussicht ist toll!

Außer Restaurantkosten keine weiteren für Liegeplatz.

Krka Fluss

Bild oben: Im Krka Fluss .

Skradin

Bild oben: Skradin, liegend an der Boje für einen Schwimmstopp.

Blick von Autobahnraststäte

Bild oben: Anleger der Konoba Vidrovaca, Blick von der Autobahnraststätte (zu Fuß raufgegangen).

Konoba Vidrovace Skradin

Bild oben: Konoba Vidrovaca am Abend.

River Krka

Bild oben: Nächster Morgen. Relaxen auf den Booten. Süßwasser dank dem Krka Fluss.

Krka Fluss

Fotos oben und unten: Beliebter Anlaufpunkt für Yachten: Konoba Vidrovaca bei Skradin.

Konoba Vidrovaca

Tag 12: Konoba Vidrovaca – Insel Prvic, Luka, 22 km, Kosten Liegeplatz für 2 Nächte: 20 Kuna / m pro Nacht.

Die Insel Prvic, Marina Luka. Die Gäste liegen im geschützten Bereich an einer Boje oder liegen an der Mole gemoort, an dessen Ende nähe Fahrrinne die Fähre anlegt. Einige ankern auch vor der schützenden Mole im Meer. Bei Bura ist im Hafen sehr guter Schutz. Bei Jugo kommt der Wind von der anderen Seite. Dabei ist man hinter der Mole einigermaßen geschützt, jedoch läuft Wellengang in den Hafen.
Fast autofreie Insel. Nur einige kommunale Fahrzeuge mit Benzinmotor. Kleine Märkte, inseltypisch höhere Preise als auf dem Festland.
Tipp: Ein ausgedehnter Spaziergang zum Nordteil der Insel von West nach Ost. Vorbei am Fischerhafen Sepurine, der nur wenige Gästeliegeplätze besitzt.

Bild unten: Vorbei an der Festung vor Sibenik.

Festungsmauern vor Sibenik

Bild unten: Der Stadthafen von Prvic Luka.

Marina Prvic Luka

Unten: Ankerbucht zwischen Luka und Sepurine an der Westküste.

West coast Prvic

Unten: Bei Prvic Sepurine fotografiert, mit Blick auf Otok Tijat.

Prvic - North

Unten: Der alte Hafen von Prvic Sepurine.

Prvic Sepurine

Bild unten: Die Westküste, Prvic.Strand auf der Insel Prvic

Tag 13: Ausflug mit der Fähre nach Sibenik.

Sibenik Oberstadt

Da wir noch recht starken Jugo haben, fahren mit der Fähre von der Insel Prvic nach Sibenik. Auch wenn man schon öfters dort war, lohnt sich ein Besuch immer wieder.

Die Stadt erkunden, unzählige Treppenstufen erklimmen, wieder absteigen … und Shoppen. Ein Friseurbesuch steht wie im letzten Jahr auch auf dem Programm genau wie ein Restaurantbesuch.

Sibenik hat einen Stadthafen, den man mit als erstes sieht, wenn man mit dem Schiff kommt. Der Vorteil ist, dass man aussteigt und man quasi im Zentrum von Sibenik ist.
Allerdings: Diese Liegeplätze sind ungeschützt. Der Schwell der vorbeifahrenden Fahrzeuge ist nicht ohne. Wind und Wetter gehen hier nicht unbemerkt vorbei. Gerade für die (gecharterten) Segelyachten ist es nicht einfach, hier rückwärts bei starkem Seitenwind sich festzumachen. Die Marineros sind jedoch sehr geduldig. 20 Minuten und länger sind hier keine Seltenheit, bis die Mooringleine übernommen wird.

Im Osten befindet sich die Marina Mandalina. Eine hervorragende Marina. Hier ist alles vom Feinsten. Die Preise sind im oberen Segment. Hier gibt es alles, was zu einer 5-Sterne-Marina gehört. Sie ist gut geschützt.

Sibenik view

Foto oben: Wohnen mit einer großartigen Aussich auf Sibenik.

Tag 14: Prvic Luka – Kaprije, Boje der Konoba Matteo, 11 km.

In dieser Bucht sind zwei Restaurants nebeneinander. G8 und Matteo.

Eine kleine Anekdote, tatsächlich so geschehen:
Wir liegen an einer Boje von Matteo. Wir bestellen vorab eine  dalmatinische Fleisch-Peka und die Dinge nahmen ihren Lauf. Als wir um 19:00 abgeholt werden sollen, wundern wir uns, warum der junge Mann mit einem Kehrblech versuchte, auf uns zuzupaddeln. Also warfen wir ihm ein Seil von uns zu, mit dem er sich an unser Boot ranzieht und festmacht. Etwas kleinlaut gibt er zu verstehen, dass sein Außenborder kein Benzin mehr habe und ob wir …? Sorry, nur Diesel, war unsere Antwort. Ob er denn mal anrufen könne, damit sein Chef ihn abholen könne. „Gerne, hier bitte ist das Mobile“. Aber er hätte die Telefonnummer nicht. Ok, wir suchen sie ihm raus, kein Problem. Für die Wartezeit geben wir ihm ein Glas Starkbier, das ihm zu schmecken scheint. Der Chef kommt wenig später, alles wird bestimt gut! Der Junior-Chef hat leider überhaupt keine gute Laune und wohl auch schon einiges intus …;)

Während der Chef das Taxi-Boot an die Schleppleine nimmt und uns aufnimmt, fällt unser armer Seemann beim Einsteigen in sein Taxi (dem abzuschleppenden Boot) ins Wasser, was kaum einem auffällt. Sein Chef wundert sich anschließend nur, warum er so nass ist … Leider hat unser junger Freund unser Seil am falschen Ende abgemacht und in sein Boot mitgenommen. An Land angekommen, übernehmen wir unser Seil und gehen damit wie selbstverständlich ins Restaurant zu unserem Tisch 😉

Kosten Boje: Gratis, da im Restaurant gegessen.
Peka: Sehr lecker. Eine Spezialität aus Dalmatien. Die dalmatinische Peka ist eine große Platte mit Fleisch und Gemüse, die „unter der Glocke“ in Glut gegart wird. In Dalmatien gibt es häufig, vor allem auf dem Land, einen speziellen Platz in der Scheune oder im Erdgeschoss des Hauses, der für die Zubereitung der Peka benutzt wird.
Aussicht: Außerordentlich.

Kaprije Konoba Matteo

Fotos oben und unten: Vor und in der Konoba Matteo. Links daneben ist die andere Konoba.

Peka, eine Spezialität aus Dalmatien

Oben: Eine Peka muss am Nachmittag vorbestellt werden.

Bojenfeld Kaprije, Dalmatien

Oben: Das geteilte Bojenfeld der beiden Konobas.

Konoba Matteo Kaprije

Tag 15: Kaprije – Zirje – Kaprije City – Kakan Potkucina Bojenfeld, 18 km.

Unser geplantes Ziel war Zirje, der Hafen im Nordosten der gleichnamigen Insel. Der war uns jedoch etwas zu ruhig. Zu wenige Geschäfte geöffnet in dem ohnehin sehr kleinen Ort und wir waren das einzige Schiff dort. Deshalb fahren wir weiter. Wir kaufen ein paar Lebensmittel auf der Insel Kaprije im Ort Kaprije ein. Wir legen uns kurz an die Mole und sind nach einer halben Stunde wieder unterwegs und erreichen die Ostseite der Insel Kakan und unser Bojenfeld: Schwimmen und genießen an einem schönen Fleck!

Kosten Boje: 13 Euro/ Nacht.

Zirje Kurs Stadthafen

Bild oben: Einfahrt Richtung Stadthafen in den Ort Zirje, Insel Zirje.

Kaprije auf Kaprije

Bilder oben und unten: Kaprije auf der Insel Kaprije.

Kaprije auf Oto Kaprije

Foto unten: Im Bojenfeld Kap Potkucina, Insel Kakan.

Kap Potkucina - Sonne und Meer genießenin Dalmatien

Tag 16: Kaprije – Vodice, 14 km, Kosten Liegeplatz 20 Kuna/m pro Nacht.

Warum schon zum 2. Mal Vodice während dieser Tour? Eigentlich wollten wir nur einkaufen, aber dann hatten wir Lust, in Vodice zu bleiben. Geplant war Trbunj, aber das war wegen der Wetterlage zu unruhig. Die Liegeplätze in Trbunj sind nur wenig geschützt.

Foto unten: Vorbei am Stadthafen in Trbunj. Gemoort wird vor den Restaurants.

Trbunj

Foto unten: Fischer- und Mietboote in Vodice.

Vodice Fischer-Stadthafen

Tag 17: Vodice – Murter, ACI Jezera, 14 km, Liegegebühr 80 €/Nacht.

Murter ist eine der beliebtesten (Halb-) Inseln. Tipp Spaziergang: Entlang des schönen Hafens und über die Promenade in Jezera bis Tisno an der Drehbrücke Tisno vorbei.

Jezera Fussweg

Fotos oben und unten: Der Fußweg von Jezera nach Tisno, Hängematten laden zum Verweilen ein.

Jezera Haengematte, chillen in Dalmatien

Foto unten: Meerpromenade in Jezera mit Blick auf Tisno.

Blick von Jezera auf Tisno

Foto unten: In der ACI Marina Jezera.

ACI Marina Jezera

Tag 18: Murter, ACI Jezera – Murter Konoba Zminjak, 12 km. € 0,0.

Überbrücken der Wartezeit zur Brückenöffnung in der Ankerbucht vor Tisno. Entlang Tisno zu fahren ist sehr interessant. Während der kurzen Brückenöffnungszeit ist die Hölle los. Durch die Brücke passt eigentlich nur ein Boot – es sei denn, es sind kleine. Da es keine Regelung gibt, welche Richtung fahren darf, wird hier improvisiert und manche Heißsporne geben dann Vollgas, um sich „durchzusetzen“ 🙁
Ist man südlich unterwegs, sollte man genau auf die Fahrrine achten und nicht zu weit ausweichen. Sonst gibt es einen Untiefenalarm oder Schlimmeres.

Wir fahren weiter zwischen zwei Inseln und bekommen am Steg der Konoba einen Liegeplatz zugewiesen. Das Essen ist überdurchschnittlich gut.

Tisno suedlich der Bruecke

Fotos oben und unten: Vorbei an Tisno, südlich der Brücke und nördlich.

Tisno

Foto unten: Nördlich von Murter, Kurs Insel Zminjak, Konoba Zminjak.

Kurs Konoba Zminjak

Foto unten: Konobasteg Zminjak.

Steg Konoba Zminjak

Bild unten: Blick aus dem Restaurant.

Tage 19-21.: Murter, Konoba Zminjak- Pasman Uvala Landin – Biograd, 33 km.

In einer Bucht der Insel Pasman legen wir uns an eine Boje. Wie viele andere Boote verbringen wir hier den Nachmittag und flüchten vor der Hitze ins Wasser.

Wir haben uns für zwei Übernachtungen in der Marina Kornati in Biograd entschieden und lassen den Urlaub in mehreren Cocktailbars ausklingen. Letztes Jahr verbrachten wir einen Tag in der Nachbarmarina. Leider sind die sanitären Anlagen marode (Container), die Stege ungepflegt, der Preis jedoch genauso hoch wie bei der wirklich sehr guten Marina Kornati.
Drei herrliche Woche in Dalmatien sind vorüber … we will come back!

Liegegebühren Marina Kornati: 2 x 42 € plus Kranen 65 €.

Roter Felsen

Foto oben: Der Rote Felsen von Vrgada, südlich der Insel Pasman.

Insel Pasman

Foto oben: Insel Pasman, Fiona an der Boje.

Hafenrestaurant Biograd

Foto oben: Marina Kornati. Das Restaurant in der Marina Kornati Biograd.

 

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Nützliche Links:

Törnliteratur: Küstenhandbuch Kroatien und Slowenien Koper- Split

Küstenhandbuch Kroation und Slowenien
Küstenhandbuch Kroation und Slowenien
Küstenhandbuch Kroation und Slowenien

Die Ostküste der Adria mit Slowenien und Kroatien gehört zu den beliebtesten Zielen für Wassersportler. Sowohl Segler als auch Motorbootfahrer kommen hier in den Genuss eines wunderschönen Revieres mit hervorragender Infrastruktur. Und natürlich darf die entsprechende Törnliteratur und gutes Kartenmaterial nicht fehlen.

Das Küstenhandbuch

Für unseren Dalmatien-Urlaub hatten wir als Seekarte das Küstenhandbuch Kroatien und Slowenien: Koper – Split*, erschienen in der Edition Maritim des Delius Klasing Verlags in der 5. Auflage von 2017.  Die Autoren Bodo Müller und Jürgen Strassburger liefern in ihrem Werk nautische Informationen für Motorbootfahrer und Segler. Das Buch ist in Ringbuchbindung produziert, so dass man eine gewählte Seite dauerhaft und ohne Knicke aufschlagen kann. Der Küstenabschnitt von Koper in Slowenien bis nach Split in Dalmatien wird im Detail behandelt und ist auf richtigen Seekarten abgedruckt.

Die ersten 20 Seiten befassen sich mit allen relevanten Informationen wie z.B. Einreise, Anmeldung, Hafenämter, Vorschriften, Gebühren, Wetterberichte und alles Wissenswerte in kompakter Form. Bereits beim Aufschlagen der Titelseite entdeckt man rückseitig die Kartenlegende und die aufklappbare Doppelseite. Hier ist die komplette Küste in Rechtecke eingeteilt und mit Nummern versehen. Will man beispielsweise zur Seekarte der Insel Rab gehen, so findet man schnell in der Übersichtskarte die entsprechenden Nummer. Die Nummer  gibt die entsprechende Seite im Buch an. Man hat eine richtige Seekarte zur Verfügung in der aktuellsten Fassung.

Die Karten sind aus den offiziellen Daten des Kroatischen Hydrographischen Instituts im Maßstab 1:80000 erstellt worden. Aktuelle nautische Korrekturen können kostenlos von der Website des Verlages heruntergeladen werden. Auf der Seekarte werden wichtige Orte wie Häfen, Ankerbuchten und Bojenfelder in einer Ausschnittvergrößerung dargestellt. Diesem Ausschnitt kann man zusätzliche Informationen entnehmen, z.B. Untiefenlinien, Wassertiefe, Tankstellen, ob eine Bootsrampe vorhanden ist, Restaurants, Versorgungsmöglichkeiten etc. Auch Informationen über die Liegeplatzsicherheit bei Bora werden gegeben, über die Beschaffenheit des Ankergrundes und auch wie hoch entsprechende Liege-/Ankergebühren sind.

Durch das übersichtliche A4 Format, das in die Breite wächst, ist Ordnung auf dem Kartentisch. Es eignet sich besonders für Boote, die nicht den Platz für große Karten haben. Ein schnelles Wegfliegen des Küstenhandbuchs in offenen Booten ist aufgrund des Buchgewichts nicht so leicht möglich. Die Seiten bestehen aus hochwertigem Papier, das ein wenig Spritzwasser aushalten kann. Insgesamt ist das Buch sehr übersichtlich aufgebaut. Will man die benötigte Seekarte später wieder aufschlagen, kann man die Titel-Doppelseite als Seitenmerker benutzen.

Fazit

Dank der vollständigen Küstenkarten ist das Küstenhandbuch für die Navigation geeignet. Es wird durch informative Fotografien aufgewertet. Für uns war dieses Werk sehr nützlich und lag während unserer gut dreieinhalbwöchigen Adriareise auf unserem Kartentisch als sinnvolle Ergänzung zum Kartenplotter mit aktueller Kartensoftware.

An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich beim Delius Klasing Verlag bedanken, der uns das Küstenhandbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!