Kroatien Törn – Nördlicher Bereich Teil 2

Teil 1: Biograd, Zadar, Molat Veli

Teil 2: Die Insel Iz

Teil 3: Dugi Otok, Zut

Teil 4: Marina Zaton, Skradin, Konoba Vidrovaca, Prvic Luka, Sibenik

Teil 5: Kaprije, Kakan, Vodice, Murter

 

Tag 5-6: Molat Veli – U-Boot-Bunker auf Dugi Otok – Insel Iz, Marina Tankerkomerc. 33 km Gesamstrecke.

Auf dem Weg ein kleiner Fotostop an einem ehemaligen U-Boot-Bunker auf Dugi Otok. Wir nehmen Kurs auf die Insel Iz und kommen an dem ehemaligen U-Boot Luftschutzbunker vorbei.

Bunker auf Dugi Otok
Oben: U-Boot Bunker auf Dugi Otok.

Insel Iz, Marina Tankerkomerc. Hafen mit eher (zweck-) mäßigen veralteten sanitären Anlagen.
Kleiner Wermutstropfen ist der Schleifstaub dank dem aktuellen Wind. Der  Staub fliegt auch in unseren Cockpitsalon rein und bedeckt unser ganzes Boot. Wie kommt´s? Es wird direkt vor den Gästestegen an den an Land aufgebockten Schiffen geschliffen, gestrichen und gewerkelt.
Sobald ein Gastlieger mit Leitungswasser den Schleifstaub und das Salz vom Boot abspritzen will, wird das von einem Hafenmitarbeiter sofort untersagt. Bei den Dauerliegern sieht es anders aus; man lässt sie gewähren. Putzen mit Eimer und Schwamm wäre wohl toleriert worden, ist aber ziemlich mühselig.

Zut, Marina Tanker Commerce
Insel Is, Marina Tankerkomerc

Abgesehen davon ist es unglaublich schön hier. In der Nähe gibt es Interessantes zu erkunden. Iz, diese herrliche Insel in Dalmatien hat ca. 615 Einwohner und angeblich ca. 17.000 Olivenbäume. Das Öl davon stellen die Bauern selbst her, die die Bäume ganzjährig umsorgen und pflegen. Der Ort ist klein und malerisch. Er bietet nur begrenzte Einkaufsmöglichkeiten. Man merkt, dass alles auf die Insel transportiert werden muss. Entsprechend hoch sind die Preise für das knappe Angebot in den Tante Emma Läden.

Oben: Der benachbarte Stadthafen auf Iz.

Kneipen/Konobas und Restaurants gibt es viele hier. Auch jetzt, Anfang Juni sind sie nicht leer. Aber zu richtig voll ist es noch mindestens doppelt so viel.

Ein schönes Abenteuer ist eine Wanderung zum höchsten Berg. Zwar nur auf 160 Metern, die es jedoch  teils in sich haben. Der Weg ist unbefestigt und manchmal sehr steil, so dass man abwärts rutschen kann. Ist man oben, hat man die beste Aussicht auf der ganzen Insel. Ein Must-Do. Festes Schuhwerk empfohlen.

Bemerkenswert sind die vielen nicht angemeldeten alten Autos, die ohne Nummernschild auf der Insel bewegt werden. Alles kein Problem hier 🙂

Zwei Übernachtungen im Hafen: € 90 PLUS: Für Wasser und Strom werden jeweils +10 % berechnet Gesamtsumme: € 108.

 

Unten: Beschauliches Leben. Autos ohne Nummernschild flitzen über die Insel.

Unten: Steil geht es her auf dem höchsten Berg von Iz. Aber …

… es lohnt sich. Dieser Ausblick auf Veli Iz entschädigt 🙂

Tag 7: Veli Iz –Iz, Ort Knez, Entfernung 2 km.

Der Wind bläst mit bis zu 8 Windstärken. In der geschützten Tankerkomerc Marina merken wir den Wind kaum. Erst als wir auf dem Meer sind, merken wir die Bura. Wir legen uns an den Steg der Konoba Knez. Hier ist es nicht ganz so windig, aber dennoch kommen 3-4 Windstärken an unserem Liegeplatz an.

Es folgt eine Erkundung der Insel Richtung Süden. Wir gehen am Strand an den Felsklippen entlang durch die Nachbarorte bis Mali Iz zum Fährhafen.

Am Abend haben wir in der Konoba Knez gegessen, an dessen Steg unser Boot liegt. Die Preise für Speisen und Getränke waren ähnlich hoch wie bei anderen Restaurants mit Steg.
Wir sind etwas erstaunt, dass wir im Restaurant für den Liegeplatz 150 Kuna zusätzlich bezahlen mussten. Wir kannten es bislang stets so, dass der Liegplatz mit einem Restaurantbesuch abgegolten ist. Leider hatte sich auch ein Gericht auf die Rechnung verirrt, das wir nicht hatten und natürlich nicht bezahlt haben.

Keine Empfehlung für den Liegeplatz und für die Konoba. Besser an eine Boje des benachbarten Restaurants, ein paar hundert Meter weiter. Hier wird kein Entgelt für das Liegen berechnet.

 

Foto unten: Der Steg der Konoba Knez, Insel Iz.

Steg Konoba Knez, Iz

Folgende Fotos: Südliche Erkundung, Ort Mali Iz bis zum Fährhafen.

Bistro Mali Iz

Uriges Bistrofeeling am Meer.

Ankerbucht Iz

Foto oben: Ankerbucht südlich vom Fährhafen.

 

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