Namensfindung Boot – Step by Step

Namensfindung – Welcher Name für unser Boot?

Da ein Boot unserer Meinung nach einfach einen Namen haben muss, mussten wir uns etwas passendes aussuchen. Welcher sollte es sein? Etwas Lustiges wie „Playstation“, Contocorrente (heißt soviel wie Überziehungskredit), Last Money …
Oder beim vorherigen Namen eine Zahl anhängen = Dawn 2 …
Den Namen an eine Stadt anlehnen oder ein neues Wort bilden?

Namensfindung
In Ruhe überlegen

Damit sollte die Namensfindung nicht abgeschlossen werden. Für uns kamen diese Möglichkeiten in Betracht:
Ein weiblicher Name – das wäre zudem klassisch, was uns sehr gut gefällt.
Ein Motto als Bootsname wäre für uns auch denkbar und wird von vielen Bootseignern gern genommen. Allerdings kamen wir hier nicht so recht weiter und wir wollten kein Motto, das schon viele Boote haben.

Unsere Wahl fiel auf die erstere Möglichkeit. Der Name sollte jedoch nicht der meiner Frau sein.
Dennoch sollten wir immer wieder gefragt werden, ob meine Frau auch so heißt wie unser Boot 🙂

Kurz und einprägsam sollte der Name zudem sein. Und natürlich in unserem Fahrgebiet – meistens die Niederlande, gelegentlich Belgien, Deutschland und Kroatien keine Erheiterung durch eine andere Bedeutung auslösen 😉

Boot anmelden - Zielhafen
Boot anmelden – Zielhafen

Es gibt im Internet einige Nickname-Generatoren, die für eine Namensfindung geeignet scheinen. Hier kann man zum Beispiel persönliche Vorlieben eingeben und es wird dann versucht, einen Namen mit diesen Präferenzen zu erzeugen.

Jedoch brauchten wir keinen Generator für die Namensfindung. Zum Glück wussten wir bereits den Namen Monate bevor wir unser zukünftiges Boot hatten.

Unser nächstes Boot sollte FIONA heißen. Der Name ist irischen Ursprungs. Irland war bei uns noch präsent, da wir erst im Jahr zuvor den Shannon befahren und Dublin besucht haben. Es war eine sehr schöne Tour mit vielen persönlichen Eindrücken der „grünen Insel“. Doch dazu mehr in einem separatem Bericht.

Fiona, die Weiße
Die Weiße

Die Bedeutung von Fiona ist „Die Weisse“, was wir passend fanden. Außerdem finden wir, dass der Name gut klingt. Somit war das Kapitel Namensfindung schnell abgeschlossen.

Wir überlegten uns noch eine schöne Schriftart, wie sich der Name präsentieren sollte.
Der Schriftzug sieht so aus, voilà:

Namensfindung Boot

Bootskauf – Wie alles begann

Der Bootskauf – die Auswahlkriterien

Nach rund sechs Jahren Bootscharter und nachdem wir drei Jahre ein Schlauchboot samt Trailer hatten, beschlossen wir, ein größeres Boot zu erwerben.

Unser Wunsch war es, hierauf übernachten und ein oder zwei Wochen Ferien auf dem Boot verbringen zu können. So entstand in unserer Vorstellung ein Boot, das genug Platz im Cockpit bieten sollte.

Zudem sollte das Boot eine Mittel-, eine Küchenzeile, ein Bad sowie eine schöne Bugkabine haben. Da wir längere Touren machen, sollte ein Diesel verbaut sein.
Außerdem sollte das Boot (gerade) noch trailerbar mit einem guten 4×4 sein.

Die Suche nach dem Boot

Nach vielen Monaten des Suchens, Vergleichens und auch Bootbesichtigens kristallisierte sich unser Wunschboot für unseren Bootskauf heraus:
Es sollte eine Sealine S25 werden, die unsere Erwartungen hervorragend erfüllt!

Sealine S25
Sealine S25

Wir leben in der Nähe von Köln, aber leider gibt es so gut wie keinen Markt für die begehrte Sealine in Deutschland. Gerade der Dieselmotor erwies sich nahezu in Deutschland als k.o. Kriterium. Da ein Bootsdiesel erheblich teurer ist als ein Benziner, verweisen die meisten Bootshändler am liebsten darauf, dass man doch den Mehrpreis für die Dieselmaschine lieber in Benzin investieren sollte. Damit waren wir jedoch überhaupt nicht einverstanden …
So schauten wir uns auch im Ausland um und unser Blick richtete sich immer öfter nach England, was natürlich ein Abenteuer für uns war.

Der Bootskauf

Wir fanden Ende Juli ein interessantes Angebot in Conwy/ Wales.

Conwy Marina Übersicht
Conwy Marina Übersicht

Ein paar Tage später saßen wir in einem Flugzeug nach Manchester, mieteten uns ein Auto und fuhren nach Conwy zur Marina, um das Boot zu besichtigen und zu testen.

Conwy Marina in GB/Wales
Conwy Marina in GB/Wales

Letzteres heißt, dass wir eine Probefahrt auf dem Meer hatten, die uns  begeisterte und überzeugte.

Unsere Entscheidung stand fest: Wir ließen das Boot danach von einem Gutachter prüfen und kauften es.